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| Pressemitteilung vom 22. Juli 2011 |
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Erinnerungen an Lebensretter – Georg Morell starb vor fünfzig Jahren Region Kassel/Sylt. Am 23. Juli 1961 starb der Rettungsschwimmer Georg Morell aus Kassel bei der Rettung von Schülern, die trotz Badeverbots in der Nordsee vor dem Jugendseeheim Sylt im Wasser waren. An dieses traurige Ereignis erinnert der Landkreis Kassel in einer Pressemitteilung. Am 23. Juli 1961 herrschte Windstärke 6 bis 7 vor Sylt und die Heimleitung hatte das Baden in der Nordsee wegen der starken Brandung untersagt. Trotz des Verbotes gingen einige Schüler einer Schulklasse ins Wasser und konnten aus eigener Kraft nicht mehr selbst zurück an Land. Obwohl Badeverbot herrschte, waren Rettungsschwimmer der DLRG am Strand und retteten die Jugendlichen. Der 40-jährige Kasseler Polizeimeister und ausgebildete Rettungsschwimmer Morell rettete unter anderem einen Jungen, der abzutreiben drohte. Danach hatte er keine Kraft mehr ohne Hilfe an Land zurückzukommen. Beim Anlandziehen des angeseilten Rettungsschwimmers verfing er sich so unglücklich in der Rettungsleine, dass er beim Herausziehen erstickte. „Die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sind seit mehr als 50 Jahren für den Rettungswachdienst am Strand des Jugendseeheims zuständig – das Beispiel Georg Morell zeigt, dass dieser Dienst mit großer Verantwortung und unter Einsatz des eigenen Lebens geleistet wird“, bedankt sich Landrat Uwe Schmidt für das Engagement der Rettungsschwimmer. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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