Für die schwierige Verkehrssituation an der Kreuzung am Rhauderfehner Rajen zeichnet sich eine Lösung ab, so Landrat Bernhard Bramlage in einer Pressemitteilung und sagt: „Der Landkreis Leer wird eine Ampelanlage errichten.“ Auch die Leeraner Unfallkommission, in der Vertreter des Kreises, der Polizei und weitere Behörden sitzen, hat der Kreisverwaltung diese Lösung vorgeschlagen.
Um eine verlässliche Prognose zu erhalten, ob durch eine Ampel die Zahl der Unfälle sinken würde und eine hohe Investition den gewünschten Erfolg bringt, hat der Landkreis vor seiner Entscheidung ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das bestätigte nun, dass ein Großteil der bisherigen Unfälle durch eine Ampel vermieden worden wäre.
Der Knotenpunkt, an dem die Schwarzmoorstraße (Kreisstraße 53), der Rajen (K 49) und die 3. Südwieke (K 53) mit insgesamt sechs Fahrbahnen aufeinander treffen, ist wegen der hohen Unfallzahlen als sogenannter Unfallhäufungspunkt eingestuft worden. Der Landkreis Leer hat dem Problem bereits mit mehreren Maßnahmen beikommen wollen. Diese wirkten sich jedoch nicht wie gewünscht auf die Unfallzahlen aus.
„Der Landkreis Leer setzt jetzt alles daran, die Planungen für eine Ampel so zügig wie möglich umzusetzen, damit die schwierige Verkehrssituation ein Ende hat“, so Landrat Bramlage.
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