Bocholt, 26. Juli 2011
Korrektur: Müll für den besseren Zweck
Versteigerung und ESB-Sperrmüllbörse bringen gemeinsam 1500 Euro ein
Bocholt (PID).
1500 Euro – So viel Geld hat der Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt (ESB) bei seiner Sperrmüllbörse samt Sperrmüll-Versteigerung eingenommen. 1500 Euro, die ohne die Sperrmüllbörse am vergangenen Samstag, 23. Juli, in der Müllpresse unbrauchbar gemacht worden wären. Jetzt können zwei gemeinnützige Gruppen das Geld für ihre Anliegen nutzen. Jeweils eine Hälfte des Betrages bekommen die Bocholter Jugendfeuerwehr und das „Projekt 30“
Am Mittwoch, 27. Juli, 10:30 Uhr, wird die Spende, genau 1504,42 Euro, offiziell übergeben. Abfallberaterin Petra Somborn wird einen Scheck in Höhe von 752,21 Euro an das „Projekt 30“ überreichen. Das „Projekt 30“ hilft jungen Menschen, die z. B. durch einen schweren Unfall in existentielle Not geraten sind. Mit dem Geld werden unter anderem notwendige Reha-Maßnahmen bezahlt oder auch kleine nützliche Dinge gekauft, wie etwa behindertengerechte Türgriffe oder Handläufe. Die Kids der Jugendfeuerwehr bekommen ihren Scheck im August, wenn sie aus dem Ferienlager zurückgekehrt sind.
Die Sperrmüllbörse hat die Versteigerung anlässlich der Feierlichkeiten rund um das Jubiläum der Bocholter Müllabfuhr veranstaltet. Eine Premiere zum 100. Geburtstag. Kuriositäten aus den vergangenen 100 Jahren kamen unter den Hammer. Besonderer Beliebtheit erfreute sich dabei ein Schlaginstrument aus der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Auch auf ein Lastenfahrrad wurde eifrig geboten. Die ältesten Gegenstände der Versteigerung waren ein Kappeshobel und ein über 100 Jahre altes Sauerkrautfass.