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Pressemitteilung vom
02. August 2011
Investition in Landtourismus – Neues Teilstück des Weserberglandwegs ist finanziert
Oberweser/Weserbergland.

Spätestens ab dem Jahr 2013 können Touristen und Nordhessen zwischen Bad Karlshafen und Hann. Münden auf einem neuen Teilstück des „Weserberglandwegs“ genussvoll wandern. „Mit diesem Wanderweg wird es eine neue Attraktion im Weserbergland und im Reinhardswald geben“, ist sich Landrat Uwe Schmidt bei der Vorstellung des Wegekonzepts in Oberweser sicher. Außerdem mache der „Weserberglandweg“ deutlich, dass an der Weser alle Tourismusregionen an einem Strang ziehen. Schmidt: „Der Weserberglandweg geht von Porta Westfalica nach Hann. Münden und geht auf 210 Kilometern durch drei Bundesländer – die Weser und der Trend zum Qualitätswandern hat hier alle an einen Tisch gebracht“. In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sei der „Weserberglandweg“ bereits Realität – jetzt könne auch der 60 Kilometer lange hessische Abschnitt in Angriff genommen werden.

Der „Weserberglandweg“ gehört nach dem Ausbau zu den deutschen Qualitätswanderwegen. Für dieses Qualitätssiegel müssen höchste Ansprüche erfüllt werden. Zu den auf jeden Fall zu erfüllenden Kriterien gehört, dass mindestens 35 Prozent der Gesamtstrecke auf naturbelassenen Wegen und höchstens 5 Prozent der Strecke auf schlecht begehbaren Wegen verläuft. Außerdem darf der Weg nicht länger als 300 Meter am Stück auf einer befahrenen Straße und höchstens drei Kilometer neben einer befahrenen Straße verlaufen. „Die Vorteile der Qualifizierung machen die im Vorfeld zu erfüllenden Kriterien allerdings mehr als wett“, so Landrat Schmidt.

Der Vorteil einer bundesweiten Vermarktung des Weges sei für die am Weg liegenden Gemeinden erheblich. Schmidt: „Außerdem boomt das Wandern und unsere Region gehört bereits heute zu den wanderbarsten in Deutschland“.

Der neue „Weserberglandweg“ ist nicht überall ein neuer Weg. Die Strecke verläuft größtenteils auf vorhandenen Wanderwegen – allerdings ist die Wegführung auf die besonderen Kriterien eines Qualitätswanderweges ausgerichtet. „Das hessische Teilstück reiht die Wanderhöhepunkte der Weserregion aneinander“, erläutert Schmidt.

Ganz ohne Geld sei das neue Konzept für den „Weserberglandweg“ nicht zu haben, so der Landrat weiter. Insgesamt stehen für Planung, Marketing und Realisierung rund 183.000 Euro zur Verfügung. Schmidt: „Bei einer solchen Summe beteiligen sich natürlich eine Reihe von Finanziers am Projekt“. Den größten Einzelbetrag steuert mit rund 80.000 Euro die Europäische Union bei, 16.000 Euro vom Land Hessen und 5.000 Euro vom Landkreis Kassel. Die Restkosten teilen sich die beteiligten sechs Kommunen – auch der Eigenbetrieb Jugend- und Freizeiteinrichtungen ist mit einem Kostenbeitrag von 1.000 Euro mit im Boot, da der Weg auch den Tierpark Sababurg berührt.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:


Weserberglandweg 002
Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Bürgermeister Rüdiger Henne (Oberweser), Landrat Uwe Schmidt, Bürgermeister Fred Dettmar (Reinhardshagen), Bürgermeister Bernhard Klug (Trendelburg), Bürgermeister Jörg-Otto Quentin (Wahlsburg), Wilfried Eckhardt (Stadt Hofgeismar), die bei ihrer ersten Rast auf dem neuen Weg von Schneewittchen überrascht werden.


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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
34117 Kassel
Tel.: 0561/1003-1506
Fax: 0561/1003-1530
Handy: 0173/4663794
E-Mail: pressestelle@landkreiskassel.de
http://www.landkreiskassel.de

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