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| Pressemitteilung vom 05. August 2011 |
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Schmidt: „Mehr Geld für niedergelassene Ärzte auf dem Land ist das richtige Signal“ Region Kassel. Die Pläne der Bundesregierung finanzielle Anreize für Ärzte zu schaffen, die sich im ländlichen Raum niederlassen wollen, ist das richtige Signal“, begrüßt Landrat Uwe Schmidt das vom Kabinett beschlossene Versorgungsstrukturgesetz. Viele Gespräche mit niedergelassenen Ärzten in der Region und die Probleme, die Hausärzte bei der Suche nach einem Nachfolger für ihre Praxis haben, hätten ihm gezeigt, dass man allein mit Appellen die Strukturprobleme einer Landarztpraxis nicht lösen kann, so Schmidt weiter. „Das bisherige System führt nicht dazu, dass die medizinische Versorgung in der Fläche auch in zehn Jahren noch funktioniert“, ist sich der Kasseler Landrat sicher. Dass die Bundesregierung hier jetzt steuernd eingreife, sei aus Sicht der ländlichen Flächenkreise „sehr zu begrüßen“. Auch die Möglichkeit, regional über Arzthonorare zu verhandeln, findet die Zustimmung Schmidts. „Die Voraussetzungen sind nicht überall gleich und daher ist es nur logisch, dass man den Standortnachteil eines Facharztes für Allgemeinmedizin auf dem Land gegenüber seinem Kollegen im Ballungszentrum auch bei den Honoraren berücksichtigen können muss“, stimmt Landrat Schmidt einem weiteren Punkt des Gesetzentwurfs der Bundesregierung zu. Allerdings sieht Schmidt auch noch Verbesserungsmöglichkeiten im Rahmen der Beratung im Bundestag. „Aus den Gesprächen mit den niedergelassenen Ärzten in unserer Region weiß ich, dass die Bürokratie, die ein Mediziner in einer kleinen Praxis bewältigen muss, viel zu umfangreich ist“, so Schmidt. Da bei der medizinischen Versorgung der Patient im Mittelpunkt stehen sollte und nicht das Ausfüllen von Formularen, hätte sich der Kasseler Landrat hier noch etwas mehr Mut von den Berliner Koalitionären gewünscht. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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LANDKREIS KASSEL
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