Erdwall in Oberzwehren wird zum Naturschutzgebiet

09. August 2011.

Neben dem Lärmschutz auch dem Naturschutz dient der Erdwall, der von 2002 bis 2011 an der Autobahn A 44 in Oberzwehren entstanden ist. Die bislang landwirtschaftlich genutzten Ackerflächen stünden nach jahrelanger Renaturierung nun der einheimischen Flora und Fauna zur Verfügung, erklärte Stadtkämmerer und stellvertretender Stadtbaurat Dr. Jürgen Barthel bei einem Pressetermin vor Ort. So seien Steinhaufen aufgeschüttet worden, in denen Reptilien wie der Smaragd-Eidechse heimisch geworden seien.

 

Um das acht Hektar große Areal gestalterisch zu gliedern, seien in diesem Frühjahr 126 Bäume und 200 Sträucher angepflanzt worden. Ferner könnten Bürgerinnen und Bürger durch die neu angelegten Wege stadtnah die Natur beobachten und sich an den vielen blühenden Wildkräutern, Insekten und Vögeln zu erfreuen, erläuterte Dr. Barthel. Bemerkenswert sei auch, dass der Stadt durch das neue Areal so gut wie keine Kosten entstanden seien. Finanziert worden sei der Erdwall von den Firmen, die dort ihren Erdaushub abgelagert hätten.

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