19. August 2011.
Gleich drei Veranstaltungen ergänzen die Ausstellung „Sonderzüge in den Tod – Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn“, die noch bis zum 4. September im Südflügel des Kulturbahnhofs zu sehen ist.
Unter dem Titel „Auf den Spuren der Entrechtung und Verfolgung der Juden in Kassel“ führt Dr. Barbara Richarz-Riedl Interessierte am Mittwoch, 24. August, um 16 Uhr zunächst durch die Ausstellung und anschließend auf einem Rundgang durch die Innenstadt zur Synagoge und zum Mahnmal „Die Rampe“. Außerdem werden Orte aufgesucht, an denen jüdische Kultur und Geschichte, aber auch die Entrechtung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten deutlich wird.
Zum Vortrag „Davon haben wir nichts gewusst… – Die Deutschen und die Deportation der Juden“ mit Prof. Dr. Jens Flemming von der Uni Kassel sind Zuhörerinnen und Zuhörer am Donnerstag, 25. August, um 18.30 Uhr eingeladen. Der Vortrag thematisiert die Mitwisserschaft der Deutschen über den Judenmord und stellt die neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse dazu vor.
Eine weitere Führung durch die Sonderausstellung „Sonderzüge in den Tod – Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn“ bietet Margret Beller am Sonntag, 28. August, um 11.30 Uhr an.
Die Ausstellung „Sonderzüge in den Tod – Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn“ zeigt, wie die Deutsche Reichsbahn unmittelbar am Holocaust beteiligt war. Außerdem beschreibt sie Einzelschicksale von Kindern, Frauen und Männern, die in den Tod deportiert wurden.
Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Präsentation des Stadtmuseums zu den Vorgängen in Kassel und der Region. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Leben der Kasseler Juden vor dem Holocaust.
Die drei Veranstaltungen finden im Kulturbahnhof-Südflügel statt und sind kostenlos.
Stadt Kassel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel
Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@stadt-kassel.de
Pressesprecher Hans-Jürgen Schweinsberg
Pressesprecherin Petra Bohnenkamp
Kassel und die Region im Internet:www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de
Die Pressestelle documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.