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Pressemitteilung vom
29. August 2011
Eco-Pfad für Burghasungen – Klostermuseum vor Fertigstellung
Zierenberg/Kreis Kassel.

„Der Bekanntheitsgrad des Klosterstandorts Burghasungen entspricht nicht seiner Bedeutung – mit dem neuen Klostermuseum und auch mit dem neuen Eco-Pfad wird sich das auf jeden Fall ändern“, betont Landrat Uwe Schmidt bei einem Besuch im Zierenberger Stadtteil. Nicht nur die Geschichte des Heiligen Heimrads von Meßkirch, der auf dem Burghasunger Berg beerdigt sein soll, sondern auch die Tatsache, dass der erste Abt des Klosters, Lambert von Hersfeld, einer der wichtigsten Geschichtsschreiber des Mittelalters war, zeigten, dass der Klosterstandort weltgeschichtliche Bedeutung hat. „Leider lässt sich heute das 1074 gegründete und 1527 aufgegebene Kloster nur noch erahnen“, so Schmidt weiter. Das neue Klostermuseum werde daher endlich die Möglichkeit bieten, sich durch ein modernes Ausstellungskonzept ein Bild vom Klosterleben und der Geschichte des Klosters zu machen.

Der Eco-Pfad „Archäologie Burghasungen“, der im nächsten Jahr fertiggestellt sein soll, ergänzt die Ausstellung im Museum durch einen rund 2,5 Kilometer langen Rundgang „an den Originalschauplätzen“, berichtet Schmidt. Der Weg führt vom Klostermuseum über die Kirche Burghasungen, in der die Weiheinschrift des Klosters zu sehen ist, zum Gelände der Klosterruine. Vorbei am Teich geht es weiter über den Eselspfad zur Bergbühne und zu einem mittelalterlichen Steinbruch, aus dem das Bundsandstein-Material für den Klosterbau stammt. Bevor es wieder zum Klostermuseum zurückgeht, wird noch der ehemalige dem Kloster zugehörige Hof passiert.

Schmidt: „Für das neue Klostermuseum gilt, das gut Ding Weile haben will“. Nachdem man im Sommer 2010 trotz des strengen Winters 2009/2010 noch gut im Zeitplan lag, warfen dann „ungünstige Ausschreibungsergebnisse“ die Bauarbeiten zurück, informiert der Zierenberger Bürgermeister Stefan Denn. Wie bei einer Reihe anderer kommunaler Bauvorhaben hatte der durch die Konjunkturprogramme von Bund und Land angestoßene Bauboom problematische Auswirkungen auf die Preise. Denn: „Ich kann verstehen, dass die Menschen schon ungeduldig werden und sich Gerüchte um den Termin der Fertigstellung ranken“. Da die gesamte Baumaßnahme wie auch die Kosten für die Innenausstattung von Zuschüssen Dritter abhängen, dauere manches etwas länger, im Vergleich zu Baumaßnahmen, wo die Gesamtinvestitionssumme auf einen Schlag vorhanden sei. „Da der Landkreis Kassel noch keinen genehmigten Haushalt für das aktuelle Jahr 2011 hat, kann ich den Bürgermeister gut verstehen“, pflichtet Landrat Schmidt Denn bei.

Bürgermeister und Landrat sind sich jedoch einig, dass das neue Museum ein Höhepunkt der regionalen Museumslandschaft sein wird. „Ich kann mir gut vorstellen, dass zu einem Besuch der Kasseler Museen oder des Herkules zukünftig automatisch ein Abstecher nach Burghasungen gehört“, sieht Landrat Schmidt hervorragende Perspektiven für das neue Klostermuseum. Der Landkreis werde die Stadt und den Trägerverein Klostermuseum im Rahmen seiner Möglichkeiten für die Vermarktung des Museums unterstützen.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:


Klostermuseum Burghasungen 004
Auf dem Foto sieht man das noch im Bau befindliche neue Klostermuseum.


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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
34117 Kassel
Tel.: 0561/1003-1506
Fax: 0561/1003-1530
Handy: 0173/4663794
E-Mail: pressestelle@landkreiskassel.de
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