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| Pressemitteilung vom 31. August 2011 |
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Schmidt: „Positive Entwicklung für den Landkreis nicht schlecht reden – Schnelleres Internet auf einem guten Weg“ Helsa/Landkreis Kassel. „Der Ausbau schneller Internetverbindungen im Landkreis Kassel ist auf einem guten Weg – auch wenn die Kritik aus einzelnen Kommunen einen anderen Eindruck erweckt“, reagiert Landrat Uwe Schmidt beim Startschuss des leistungsfähigeren DSL-Netzes in Helsa. Wie bei jedem Infrastrukturvorhaben gebe es Verzögerungen, „gerade dann, wenn so viele Beteiligte mitspielen müssen„, so Schmidt weiter. Es sei allerdings schon irritierend, wenn der Landkreis Kassel landesweit für seine schnelle Umsetzung des Projektes gelobt werde und vor Ort das Projekt „schlecht geredet wird“. Am Beispiel Espenau, das seit wenigen Wochen über das schnellere Netz verfügt, werde deutlich, dass natürlich die Bürgerinnen und Bürger erst mal die Erstellung der Infrastruktur abwarten, bevor sie mit dem Anbieter ACO entsprechende Verträge abschließen. „Wir haben jetzt 50 Verträge in Espenau – und ich bin sicher, dass wir auch in Helsa schnell vorankommen werden“, berichtet Klaus Peter von Friedeburg, zuständiger Referent der ACO Computerservice GmbH in Kassel. Mit Helsa gehe die zweite Gemeinde im Kreis schneller online. Als nächstes folgt Mitte September der Söhrewalder Ortsteil Eiterhagen. Weitere Starttermine in diesem Jahr sind, so von Friedeburg weiter, für die Schauenburger Ortsteilen Breitenbach, Elmshagen und Martinhagen, die Fuldabrücker Ortsteile Denn- und Dittershausen sowie die Zierenberger Stadtteile Burghasungen, Oberelsungen und Oelshausen terminiert. Zusammen mit den noch folgenden Startterminen in Immenhausen-Holzhausen und Habichtswald-Dörnberg werden im September dann bereits 12.500 Haushalte zusätzlich mit leistungsfähigeren DSL-Verbindungen versorgt werden können. Bis Ende 2011 werden alle 74 vorgesehenen Ortsteile vom DSL-Ausbau profitieren können. Welche Probleme der Aufbau der Infrastruktur mit sich bringen kann, verdeutlicht Peter Nissen vom Amt für den ländlichen Raum des Landkreises in Hofgeismar, der den Breitbandausbau im Landkreis koordiniert: „Es müssen insgesamt 80 zehn Meter hohe Laternenmasten für die Richtfunknetze aufgestellt werden – die einzelnen Genehmigungsverfahren sind kompliziert und häufig benötigt man auch noch die Zustimmung von Mitbewerbern im Telekommunikationsmarkt, so dass die Projektabläufe erheblich verzögert werden“. Als besonders problematisch habe sich dabei die Zusammenarbeit mit der Telekom Deutschland herausgestellt. Von den 18 bei der Telekom in Auftrag gegebenen Schaltverteilern konnten erst im Sommer 2011 die ersten zur Verfügung gestellt werden. Nissen erinnert auch daran, dass der Auftrag für den Aufbau des schnelleren Internets für den Landkreis Kassel erst im September 2010 vergeben werden konnte. Nach dem Abschluss der erforderlichen Feinplanung habe dann der frühe Wintereinbruch Anfang Dezember 2010 das Gesamtprojekt um drei Monate verzögert. Zusammen mit ACO habe man auf Anwohnerproteste gegen die notwendigen großen Schaltkästen reagiert und vorgesehene Standorte nochmals verlagert. Nissen: „All dies hat uns im Zeitplan zurückgeworfen – aber wir kommen trotz allem gut voran“. Landrat Schmidt hofft abschließend, dass möglichst viele Unternehmen und Bürger das neue Angebot nutzen und dass so die Zeiten, in den Übertragungsgeschwindigkeiten von einem Megabyte bereits „die Spitze des Fortschritts“ darstellten, im Landkreis bald vorbei sind. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten: schnelles Internet 001 Auf den angehängten Fotos sieht man das Innere eines Schaltkastens, einen Richtfunkmast, das Werbebanner Breitbandausbau und von rechts nach links Peter Nissen, Landrat Uwe Schmidt, Bürgermeister Thilo Küthe und ACO-Referent Klaus Peter von Friedeburg.
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LANDKREIS KASSEL
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Harald Kühlborn
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