11. September 2001: Rat der Religionen zum 10. Jahrestag

09. September 2011. Aus Anlass des 10. Jahrestages der terroristischen Anschläge in den USA am 11. September 2001 hat der Rat der Religionen in Kassel um gegenseitigen Respekt und Achtung der Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit geworben. Wie kein anderer Terrorakt in der Geschichte hätten die Anschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington D.C. das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Völkern und Religionen verändert. Misstrauen und Vorbehalte bis hin zu Hass gegenüber Andersgläubigen seien damals verstärkt worden oder neu in Erscheinung getreten.

Die Mitglieder des Gremiums verurteilten alle religiös motivierte Gewalt und erklärten, dass keine der im Rat vertretenen Religionen mit Gewaltgedanken und Gewalttaten vereinbar seien. Das friedliche Zusammenleben aller Menschen in Kassel habe oberste Priorität.

Unterzeichnet haben die Erklärung zum 11. September:

Hintergrund: Der Rat der Religionen in Kassel, der sich unter Vorsitz von Oberbürgermeister Bertram Hilgen am 11. Mai 2011 gegründet hat, versteht sich als freiwilliger Zusammenschluss verschiedener in Kassel vertretener Glaubensgemeinschaften und verfolgt das Ziel, den Stadtfrieden durch das Vorleben eines respektvollen, gleichberechtigten und friedlichen Miteinanders zu fördern und zu sichern.

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