Sanierungsarbeiten am nördlichen Schroteweg und an der Natursteinmauer des Amtsgartens
Ab Mittwoch in Stadtfeld und Ottersleben
An diesem Mittwoch beginnt der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg (SFM) mit umfangreichen Baumaßnahmen an der Natursteinmauer des Amtsgartens sowie am nördlichen Geh- und Radweg an der Schrote. Während ein rund 230 Meter langer Abschnitt der Mauer saniert wird, erhält der Weg zwischen Pestalozzistraße und Europaring eine Asphaltdecke.
Mit der Sanierung dieses derzeit noch in wassergebundener Bauweise angelegten Abschnitts wird der Geh- und Radweg an der Schrote als durchgehender Asphaltweg nutzbar. Die Bauarbeiten dafür werden voraussichtlich rund vier Wochen andauern.
Angeregt wurde die geplante Erneuerung von Bürgern, die die schlechte Nutzbarkeit des Weges bemängelten. Besonders nach Niederschlägen bildeten sich immer wieder große Pfützen, die ein trockenes Passieren der Strecke nahezu unmöglich machten.
Die Erneuerung der rund 280 Meter langen Wegstecke wird rund 48.000 Euro kosten. Während der am Mittwoch beginnenden Baumaßnahme muss in dem genannten Bereich mit starken Einschränkungen gerechnet werden. Fußgänger, Radfahrer und Jogger werden gebeten, den betroffenen Abschnitt vorübergehend zu meiden.
Ebenfalls am Mittwoch beginnen Sanierungsarbeiten an der Natursteinmauer des Amtsgartens in Ottersleben, weil Teile des Bauwerkes vom Einsturz bedroht sind. Ein 232 Meter langer Abschnitt der Mauer wird neu ausgefugt und erhält eine Krone aus Biberschwänzen. Das Schiefermaterial wird mit einseitiger Neigung den oberen Abschluss des Mauerwerks bilden. Sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen, werden die geplanten Bauarbeiten noch in diesem Jahr enden. Die Sanierungskosten betragen rund 90.000 Euro.
In den vergangenen Monaten wurde von Mitarbeitern der Gesellschaft für Innovation, Sanierung und Entsorgung (GISE) der Mauerabschnitt an der Nomi-Rubel-Straße saniert. Weil ein weiterer Abschnitt bereits vor einigen Jahren erneuert wurde, ist nach dem Ende der am Mittwoch beginnenden Baumaßnahme die Natursteinmauer vollständig saniert.
Die Mauer am Amtsgarten, auch Böckelmannscher Park genannt, umgibt eine rund 2,5 ha große schlossgartenähnliche Parkanlage im englischen Stil. Diese wurde 1874 nach Plänen Wilhelm August Böckelmanns und Hermann Bertogs angelegt. Der Park ist ein herausragendes Beispiel für den damaligen herrschaftlichen Wohnanspruch der so genannten „Zuckerbarone“.
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