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Presseinformation

06. Oktober 2011
Kooperation beim Klimaschutz gefordert
Berlin konkretisiert Vorgaben zum Masterplan / 100 Prozent Klimaschutz
Kreis Steinfurt. Das Bundesumweltministerium hat den Kreis Steinfurt, die Stadt Rheine sowie Stadt und Landkreis Osnabrück aufgefordert, in Sachen Klimaschutz zusammenzuarbeiten. Hintergrund: Alle vier Kommunen hatten erfolgreich eigene Förderskizzen eingereicht.

Nun erhielt das Quartett die Aufforderung, jeweils komplette Anträge vorzulegen. Dabei wird der ausdrückliche Wunsch des Ministeriums deutlich, sich zu einer „Masterplanregion“ zu vernetzen. Jede Kommune solle demnach einen Beitrag zur Entwicklung der Klimaschutzziele in der Gesamtregion leisten und Vernetzungsmöglichkeiten aufzeigen und nutzen.

Bis zum 14. November besteht seitens der Kommunen die Möglichkeit, den Antrag zur Förderung einzureichen. Sollte diese Förderung positiv beschieden werden, steht für vier Jahre eine 80prozentige Förderquote und bis zu drei Millionen Euro Fördermittel für die vier Antragsteller bereit. Der einzureichende Antrag soll nach Ansicht des Ministeriums darstellen, mit welchen Maßnahmen und Meilensteinen im Zeitrahmen bis 2050 regional das anspruchsvolle Klimaschutzziel erreicht werden kann, die Kohlenstoffdioxid-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 95 Prozent zu senken, wie die Öffentlichkeitsarbeit erfolgt und welche Akteure hierzu zusammengeführt werden sollen.

Die vier Kommunen werden in Kürze zu einem ersten Arbeitstreffen zusammenkommen.


Herausgeber:
Kreis Steinfurt, Stabsstelle Landrat; Pressesprecherin: Kirsten Weßling; Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt
Telefon: 02551-692160, Telefax: 02551-692100; www.kreis-steinfurt.de, kirsten.wessling@kreis-steinfurt.de