24. Oktober 2011. Im Rahmen der Realisierung des Grünzugkonzeptes Fuldaufer-Bleichweisen entsteht im Zeitraum von 2011 bis 2013 zwischen Schützenstraße und Fulda ein neuer Erholungsraum für den Stadtteil Wesertor. Der erste Bauabschnitt zwischen Hafenbrücke und Finkenherd, im Mai 2011 begonnen, ist bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossen. Der kommissarische Stadtbaurat, Dr. Jürgen Barthel, hat die Ergebnisse jetzt vorgestellt. Die bisher nicht oder nur eingeschränkt zugänglichen Bereiche wurden im Zuge des ersten Maßnahmepakets durch neue Wegeverbindungen und Rampen barrierefrei miteinander vernetzt und eröffnen neue Nutzungsperspektiven. Neben aufwändigen Sanierungsarbeiten an einem der ältesten Stadtmauerreste von Kassel wurde der anschließende Gerberplatz neu gestaltet und eine Fuß- und Radwegeverbindung Richtung Hafenbrücke gebaut. Entlang dieser Wegeverbindung lädt eine Terrasse zum Stopp mit wunderbarem Blick über die Fulda bis hin zum Wehr ein. Eine Besonderheit wird die nächtliche Beleuchtung der alten Festungsmauer sein. Nach Abschluss der Pflanzarbeiten und dem Bau der Absturzsicherungen an Festungsmauer, Rampe und der Terrasse an der Fulda kann der erste Teil des Naherholungsbereichs Fuldaufer Bleichwiesen Ende des Jahres 2011 an die Nutzer übergeben werden.
Um die Grünanlage besser mit dem Stadtteil Wesertor zu verbinden, ist in Höhe des neuen Gerberplatzes hinüber in Richtung Wimmelstraße auch eine neue Fußgängerampel entstanden. Sie bietet insbesondere für ältere Menschen und für die kleinen Besucher des Kinderbauernhofes eine sichere Querungsmöglichkeit über die stark befahrene Schützenstraße.
Im Sommer 2012 wird in einem zweiten Bauabschnitt mit der Gestaltung des Bereiches zwischen Ahna, Schützenstraße und Ysenburgstraße begonnen. Eine Brücke wird diesen Teil des Grünzugs mit den ehemaligen Bleichwiesen verbinden.
Die Kosten für den ersten Bauabschnitt der Grünanlage belaufen sich auf rund 750.000 Euro. Hinzu kommen knapp 80.000 Euro für die Ampelquerung und die damit verbundene Verlagerung von Stellplätzen entlang der Schützenstraße. Finanziert wird das Projekt, das insgesamt ein Volumen von rund 1,7 Mio. Euro hat, jeweils zur Hälfte über Mittel aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ sowie über europäische Fördergelder aus dem EFRE-Strukturfonds.
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