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Pressemitteilung vom
26. Oktober 2011
Schmidt: „Umstufungskonzept im Zuge des Baus der A 44 nur gemeinsam“
Kreis Kassel.

„Die notwendigen Umstufungen für die vorhandenen Bundes- und Kreisstraßen nach der Fertigstellung der A 44 können nur gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden“, ist sich Landrat Uwe Schmidt sicher. Eine Herabstufung per Anweisung aus dem Hessischen Verkehrsministeriums werde keine Chance auf Realisierung haben. „Wir sind gern bereit, gemeinsam mit dem Land und den betroffenen Gemeinden Kaufungen und Helsa nach einer sinnvollen und für alle tragbaren Lösung zu suchen“, hofft Schmidt auf Gesprächsbereitschaft seitens des Landes.

Worum geht es? Wenn Autobahnen neu gebaut werden, dann hat dies auch erhebliche Auswirkungen auf das bereits vorhandene Straßennetz. Der Bund beabsichtigt daher bereits im Vorfeld der einzelnen Abschnitte der A 44, die beabsichtigten Veränderungen für Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen zu klären. Diese Klärung steht jetzt auch für Kaufungen an. Schmidt: „Da die Bundesstraße 7 und die Kreisstraße 7 betroffen sind, muss man auch Helsa in die Betrachtung einbeziehen“.

Die B 7 direkt zur Gemeindestraße abzustufen macht aus Sicht des Landkreises keinen Sinn. „Die jetzige B 7 ist nach der Fertigstellung der Autobahn die erste Umleitungsstrecke für die A 44 – diese Belastung vom Bund auf die Kommune abzuwälzen, ist auf den ersten Blick unlogisch“, so Schmidt weiter. Logisch sei vielmehr die Bundesstraße 7 zurückzubauen. Wenn dies vom Bund getragen würde, könne sie ebenso wie die jetzige Kreisstraße 7 in ein sinnvolles Umstufungskonzept integriert werden.

Deshalb sei es zwingend erforderlich, dass das Verkehrsministerium alle Beteiligten an einen Tisch hole. „Miteinander reden ist immer besser als übereinander“, so der Landrat abschließend.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn

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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
34117 Kassel
Tel.: 0561/1003-1506
Fax: 0561/1003-1530
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