Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 07. Dezember 2011

Minikreisel für höhere Sicherheit

Radschnellweg „Löverick“ jetzt komplett fertig gestellt

Bocholt (PID).

Freie und flotte Fahrt für Radler: Der Radschnellweg im „Löverick“ ist jetzt fertig gestellt. Mit dem Aufbringen der Abschlussdecke sind in diesen Tagen die Arbeiten zum Bau des Radschnellweges beendet worden.

Der Radweg wurde in zwei Abschnitten als Radschnellweg angelegt. Damit gibt es nun eine durchgehende komfortable Verbindung für Fahrradfahrer von der Dinxperloer Straße aus über den Tunnel hinweg bis zur Straße "Auf dem Löverick". Von dort aus kann die Straße "Zur Eisenhütte" und das Neubaugebiet Nevelkamp erreicht werden. 150.000 Euro hat die gesamte Maßnahme gekostet, gefördert mit Mitteln der „Klimakommune“.

Der asphaltierte Radschnellweg mit separiertem Gehweg ist 5 Meter breit und insgesamt 390 Meter lang. Im Bereich Westringtunnel sowie an der Klaraschule kreuzt der Radschnellweg bereits vorhandene Wege. An diesen Stellen sind kleine Minikreisel angelegt worden, die die Aufmerksamkeit der kreuzenden Fahrer fokussieren sollen. Dadurch wird die Sicherheit in den Kreuzungsbereichen erhöht. Hier gilt die Vorfahrtsregel rechts vor links.

Hintergrund: Bocholt ist seit 2009 zusammen mit der Kommune Saerbeck vom Land als „Klimakommune NRW“ ernannt worden und führt seither beispielhafte Projekte im Bereich des kommunalen Klima- und Umweltschutzes durch. Unter den Titel „Vielfältige Fietse“ fällt die Förderung des Radverkehrs. Neben dem jetzt fertig gestellten Radschnellweg „Löverick“ gibt es im Bereich „Giethorst“ bereits einen zweiten. Außerdem ist im Stadtteil Biemenhorst eine so genannte Fahrradstraße angelegt worden. Auch hier haben Radler Vorfahrt vor dem motorisierten Verkehr.

Ziel ist, Bürgern vermehrt den Umstieg vom Auto aufs umweltfreundliche Velo schmackhaft zu machen, indem Radfahrern sichere und zügige Streckenprofile zur Verfügung gestellt werden.