16. Dezember 2011. Um die Beschäftigungsmöglichkeiten von erwachsenen Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in den einzelnen Bundesländern bis 2014 den Aufbau regionaler Netzwerke. Auch die Stadt Kassel macht hier mit. „Ich freue mich sehr, dass wir als Kommune Teil des Bundesprogramms sind“, erklärte Oberbürgermeister Bertram Hilgen dazu im städtischen Pressedienst. „Dies ist ein wichtiges Signal für die Stadt und die Region, um die Eingliederungen von Erwachsenen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt zu verbessern und damit drohenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken.“
Aufgabe der regionalen Netzwerke ist es in erster Linie, die Hindernisse, die bei Migrantinnen und Migranten zu einem höheren Risiko der Arbeitslosigkeit führen, abzubauen. Auch die Öffnung von Institutionen und Arbeitgebern für Erwachsene mit Migrationshintergrund wird eine weitere Aufgabe sein. In Hessen ist neben der Stadt Frankfurt Kassel durch das Zukunftsbüro in die Umsetzung eingebunden.
Seit November ist Jan Benedix im Zukunftsbüro als Leiter des Projekts für die Umsetzung des Programms in den Regionen Mittel- und Nordhessen zuständig. Ende 2012 und Anfang 2013 sollen für die Region Mittel- und Nordhessen erste Fachveranstaltungen mit den Schwerpunkten „Qualifizierung“, „Berufsbezogenes Deutsch“ und vor allem zum voraussichtlich im März in Kraft tretenden „Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen“ (Anerkennungsgesetz) stattfinden.
„Wir möchten, dass alle mit ins Boot steigen“, machte Oberbürgermeister Hilgen deutlich. Viele Hürden, mit denen Migrantinnen und Migranten derzeit auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert würden, ließen sich verringern oder ganz beseitigen. Es sei aufgrund des Demografischen Wandels nötig, die vielfach vorhandenen Möglichkeiten der zugewanderten Menschen in noch stärkerem Umfang zu nutzen. Und hier könne das städtische Zukunftsbüro maßgeblich bei der Umsetzung mitwirken.
Stadt Kassel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel
Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@stadt-kassel.de
Pressesprecher Hans-Jürgen Schweinsberg
Pressesprecherin Petra Bohnenkamp
Kassel und die Region im Internet:www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de
Die Pressestelle documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.