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Leverkusen, 16. Dezember 2011

Jüdisches Leben in Leverkusen

Auch in Leverkusen soll jüdisches Leben wieder heimisch werden. Am Freitag, 16. Dezember, stellten die Stadt Leverkusen gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde Düsseldorf und dem Leverkusener Verein „Davidstern“, die erste offizielle jüdische Veranstaltung nach 73 Jahren in Leverkusen vor.

Am Mittwoch, 21. Dezember, um 18.30 wird das Chanukkah, das jüdische Lichterfest, in einem offiziellen Rahmen im Schloss Morsbroich gefeiert. „Mit dieser Veranstaltung wird ein erster Schritt zur Wiedererrichtung einer jüdischen Gemeinde in Leverkusen gemacht,“ sagte Stadt Leverkusen Beigeordneter Frank Stein.

Die Wiedererrichtung einer jüdischen Gemeinde soll auch durch einen Wiederaufbau der Synagoge in Leverkusen unterstützt werden. Genauere Pläne gibt es hierzu aber noch nicht.

Vor 1938 gab es in Leverkusen eine Jüdische Gemeinde mit einer Synagoge und mit 130 Mitgliedern. Durch den Holocaust ist das jüdische Leben in dieser Stadt für Jahrzehnte zerstört worden. Heute leben ca. 300 Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, die auch für die Stadt Leverkusen gebietszuständig ist, in Leverkusen. Räume für kulturelle oder religiöse Veranstaltungen standen ihnen aber bis jetzt nicht zur Verfügung. Zukünftig soll sich das ändern, betonte Beigeordneter Frank Stein.



Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Michael Wilde
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