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| Pressemitteilung vom 27. Dezember 2011 |
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Burguffeln will Energiebedarf senken Grebenstein. Im Rahmen der Dorferneuerung will der Grebensteiner Stadtteil Burguffeln den Energiebedarf im Ort senken. „Das Thema Energie steht bei vielen Überlegungen für Projekte der Dorferneuerung ganz oben auf der Agenda“, berichtet Peter Nissen, Abteilungsleiter Dorferneuerung und Regionalentwicklung im Amt für den ländlichen Raum des Landkreises Kassel in Hofgeismar. Um ein möglichst effizientes Vorgehen zu ermöglichen, steht am Anfang der Überlegungen die Entwicklung eines Handlungskonzeptes. Nissen: „Genau das kann jetzt für Burguffeln in Auftrag gegeben werden“. Zunächst wird ermittelt, welcher Energiebedarf in Burguffeln besteht. „Hier hat der Arbeitskreis Dorferneuerung bereits gute Vorarbeit geleistet“, informiert Nissen. Dann werden die vorhandenen Versorgungspotentiale erfasst. Dabei wird auch das vorhandene Gasversorgungssystem in Burguffeln eine Rolle spielen. Um auch Aussagen über die zukünftigen Bedarfe treffen zu können, werden bereits geplante Baumaßnahmen im Grebensteiner Stadtteil auf ihre Energierelevanz überprüft. Dabei soll auch geprüft werden, ob die Bauvorhaben noch mit weiteren Maßnahmen zur Energieeffizienz verknüpft werden können. Ein weiterer Bestandteil des Handlungskonzeptes wird das Herausfiltern von einzelnen oder mehreren Gebäuden sein, die für eine beispielhafte Versorgungslösung geeignet sind. Ziel ist es, den gesamten Energiebedarf Burguffelns zu verringern und den Energiebedarf möglichst vollständig aus erneuerbaren Energien zu decken. Bisher liegen nur Daten über Stromverbrauch und Stromerzeugung aus regenerativen Energien auf der Ebene einer Kommune vor – für Orts- und Stadtteile gibt es hier noch keine detaillierten Aussagen. 2009 wurden in Grebenstein 15.634 Kilowattstunden Strom verbraucht. Mit 149 Anlagen für erneuerbare Energie wurden 7.909 Kilowattstunden Strom erzeugt. Gegenüber 2007 war dies eine Steigerung um 1.523 Kilowattstunden (Quelle: Regierungspräsidium Kassel). Die Kosten für das Handlungskonzept, dessen erste Ergebnisse in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres vorgestellt werden sollen, belaufen sich auf 11.600 Euro. Das Land Hessen fördert die Maßnahme aus dem Kommunalen Finanzausgleich mit 6.961 Euro. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
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