Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 27. Dezember 2011

"Weg mit dem Silvesterdreck!"

Hinweise des Entsorgungs- und Servicebetriebes Bocholt

Bocholt (PID).

Das neue Jahr wird traditionell mit Krachern, Böllern und Raketen begrüßt. In den letzten Jahren hat es sich in manchen Straßen zur unschönen "Tradition" entwickelt, den anfallenden Müll einfach liegen zu lassen. Straßen, Bürgersteige und Plätze sind teilweise übersät mit Böllern, Feuerwerksmüll und Raketenstielen, aber auch mit Flaschen und Wunderkerzen. Die Abfallberatung des Entsorgungs- und Servicebetriebes Bocholt weist aktuell auf die sichere Entsorgung und die Reinigungspflichten hin.

Die abgebrannten Überreste sind nach dem Feuerwerk, spätestens aber am kommenden Morgen zusammenzukehren und in die Restmülltonne zu geben. Der ESB ist nicht für die Reinigung der Bürgersteige zuständig. Verschmutzungen des Bürgersteigs sind vom Anlieger zu beseitigen. In Anliegerstraßen ist auch die Straße zu reinigen. "Damit das neue Jahr nicht direkt mit unschönen Müllhaufen beginnt, ist der Silvestermüll umgehend zu beseitigen. Wenn jeder Gast einen Besen zur Hand nimmt dürfte diese Arbeit schnell erledigt sein", sagt ESB-Abfallberaterin Petra Somborn.

Nicht mehr benötigte, gebrauchsfähige Feuerwerkskörper oder Fehlzündungen sollten vor der Entsorgung unschädlich gemacht werden. "Am besten die Feuerwerkskörper für ein paar Stunden in einen mit Wasser gefüllten Behälter stecken. Nachdem die Kracher und Raketen genug Wasser aufgenommen haben, einfach in einen mit Erde oder Sand gefüllten Beutel verpacken und in die Restmülltonne schmeißen", rät Somborn. Die Überreste von Feuerwerkskörpern dürfen auf keinen Fall ins Altpapier geworfen werden.

Obwohl der Verkauf von Feuerwerk nur an Volljährige erfolgt, ziehen bereits in den Tagen vor Silvester Jugendliche und Kinder durch die Straßen und zünden die ersten Kracher. Immer wieder explodieren Böller auch in Papier- oder Glascontainern. Der ESB weist darauf hin, dass es sich dabei nicht um ein Kavaliersdelikt handelt, sondern um Sachbeschädigung und Brandstiftung. Der ESB bringt solche Fälle zur Anzeige.

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Büro des Bürgermeisters, Pressesprecher Karsten Tersteegen, Telefon 0 28 71 95 33 27, E-Mail: karsten.tersteegen@mail.bocholt.de