Kasseler Architekt gewinnt Wettbewerb zum Neubau der Grimm-Welt

12. Januar 2012. Der Sieger des Architektenwettbewerbs zum Neubau der Grimm-Welt auf dem Kasseler Weinberg steht fest: Es ist das Büro Tore Pape / Pool 2 aus Kassel. Den Siegerentwurf stellten Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Stadtbaurat Christof Nolda heute im Kulturbahnhof der Öffentlichkeit vor, nachdem am gestrigen Abend des 11. Januar ein hochrangig besetztes Preisgericht unter dem Vorsitz des Wiener Architekten Prof. András Palffy einstimmig entschieden hatte. Damit setzen sich die Kasseler Architekten gegen eine namhafte internationale Konkurrenz durch.

Insgesamt wurden 14 Entwürfe eingereicht, die eine große Bandbreite an individuellen Lösungsansätzen zeigten. Interessierte können die Arbeiten der Preisträger und der anderen Wettbewerbsteilnehmer vom 13. bis 22. Januar, jeweils von 14 bis 18 Uhr, im Südflügel des Kulturbahnhofs begutachten.

Der erste Preis – dotiert mit 25.000 Euro - leistet durch seinen präzise gesetzten Baukörper einen maßvollen Beitrag zur Bespielung des Weinbergs. Mit der Setzung des Sockels und des Gebäudes werden die Relikte der Henschel-Villa integriert.

Der zweite Preis wurde im Preisgericht kontrovers diskutiert, da er die angestrebte hohe Präsenz im Stadtraum mit einer skulpturalen, treppenförmigen Gebäudefigur und mit steinerner Materialität erreicht. Die vorhandene Topografie und Parklandschaft wurden in das Gebäudekonzept integriert. Es entsteht eine kräftige, eigenwillige Gestalt, die eine unverwechselbare Adresse für das neue Museum herstellen kann.

Der dritte Preisträger schlägt zwei getrennte oberirdische Baukörper vor, die unterirdisch durch ein verbindendes Geschoss miteinander verknüpft sind. Die getrennten Baukörper öffnen die Blickachse vom Fürstengarten in die Südstadt.

Alle Preisträger sowie die Wettbewerbsauslobung sind auf der städtischen Internetseite unter www.stadt-kassel.de/aktuelles/meldungen/17902/index.html einzusehen.

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