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Leverkusen, 17. Januar 2012

Symbolischer Spatenstich:

Ausbau der Kitas beginnt

Angesichts der Proteste von Anwohnern in der Kolpingstraße in Leverkusen-Opladen, signalisierte Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn beim symbolischen „Spatenstich" am Montag, 16. Januar, Gesprächsbereitschaft und lud die anwesenden Bewohner noch für den gleichen Tag zu einem Gespräch ins Rathaus ein.

 

Der Spatenstich, eigentlich der Beginn des Abrisses eines ehemaligen städtischen Gewächshauses, wurde von Protesten gegen dien Bau der neuen Kita in der Kolpingstraße begleitet. Nach eigenen Angaben wollen die Anwohner den Kita-Bau nicht grundsätzlich verhindern, sondern wollen Änderungen, insbesondere am Verkehrskonzept, erreichen.

 

Der Oberbürgermeister betonte in seiner Rede die grundsätzliche Bedeutung des Ausbaus der Kitas zur Realisierung des Rechtanspruches auf einen derartigen Platz ab Sommer kommenden Jahres. Er unterstrich, dass dieser symbolische Akt ein großer und wichtiger Tag für Leverkusen sei, weil er stellvertretend für den Start aller Baumaßnahmen in diesem Bereich stehe. Die Kindergarten-Landschaft in Leverkusen werde vielfältiger, weil die Stadt hunderte neuer Plätze für Kinder unter drei Jahren schaffe. Die Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) komme dabei als Bauherr in städtischem Auftrag eine ganz besondere Bedeutung bei, betonte Reinhard Buchhorn.

 

Bis zum 1. August 2013 sollen so insgesamt 642 Plätze für unter Dreijährige geschaffen werden. Aktuell gibt es bereits 657 Betreuungsplätze. 203 von ihnen werden durch Tagesmütter abgedeckt. Um- und Ausbauten in Kindertagesstätten haben den übrigen Platz geschaffen.

 

Das wird sich fortsetzen: Bei 215 dieser bereits vorhandenen Plätze wird das Raumangebot noch verbessert. Das Ziel des Bundesfamilienministeriums, das den bundesweiten Ausbau der Plätze auf den Weg gebracht hat: 32 Prozent, also rund ein Drittel der unter Dreijährigen in Nordrhein-Westfalen soll ab Sommer 2013 einen Betreuungsplatz in Anspruch nehmen können. Dafür stellt der Bund insgesamt 12 Milliarden Euro zur Verfügung und verspricht eine fast hundertprozentige Finanzierung.

 

Für Leverkusen bedeutet dies: Elf Neu- und vier Erweiterungsbauten stehen auf dem Bauprogramm. Die Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) hat von der Stadt den Auftrag erhalten, die Baumaßnahmen umzusetzen. Diese Form der Public-Private-Partnership hat sich als wirtschaftlicher herausgestellt. So konnten die Investitionskosten von 35.400 Euro pro Unter-Drei-Platz auf 27.140 Euro gesenkt werden.

 

An der Kolpingstraße, der Wuppertalstraße, an Ring- und Morsbroicher Straße werden in den kommenden Monaten die ersten vier neuen Kindertagesstätten errichtet. Sie sollen Platz bieten für Kinder unter drei und auch von drei bis sechs Jahren.

 



Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Michael Wilde
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