Die Tour der Hoffnung kommt im Jubiläumsjahr nach Kassel

23. Januar 2012. Pünktlich zum 1100. Geburtstag der Stadt Kassel kommt die „Tour der Hoffnung“, eine Radsportveranstaltung zu Gunsten krebskranker Kinder, nach Kassel: Vom 7. bis 10. August 2013 wird das Fahrerfeld mit vielen Prominenten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Unterhaltung und Sport durch die Region rollen. Die „Tour der Hoffnung“ wurde 1983 ins Leben gerufen, um krebskranken Kindern zu helfen. Sie findet seitdem jährlich in einer anderen Gegend Deutschlands statt.

„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, die Organisatoren um Volker Klein und Gerhard Becker zu überzeugen, dass Kassel im Jubiläumsjahr der richtige Ort für die 30. Tour der Hoffnung ist“, erklärt Oberbürgermeister Bertram Hilgen. „So können sich die beiden Jubiläen gegenseitig bereichern.“ Die Idee, die Tour der Hoffnung im Jahr 2013 nach Kassel zu holen, hatte Peter Vaupel, der seit fünf Jahren Vorstandsvorsitzender der Holzhauer-Stiftung für krebskranke Kinder in der Region ist.

Das Rahmenprogramm der viertägigen Tour wird gemeinsam von der Stadt Kassel und dem Klinikum Kassel, das über eine eigene Kinderonkologie verfügt, organisiert.

Der Prolog der Jubiläumstour wird traditionell in Gießen stattfinden. Am 8. und 9. August 2013 soll der Tross dann durch Kassel und die Region fahren: Das Fahrerfeld soll einmal von Osten und einmal von Norden in die Kasseler Innenstadt einfahren. „Den genauen Streckenverlauf planen wir erst im Frühjahr 2013“, so Volker Klein. An jedem Abend wird es ein buntes Rahmenprogramm für alle geben, die die Tour der Hoffnung unterstützen wollen. „Wir arbeiten schon jetzt an einem interessanten Programm mit Konzerten und Comedy-Auftritt“, verrät der Organisator der Tour. Insgesamt werden die 200 Fahrer an den vier Tagen etwa 350 Kilometer auf dem Rad zurücklegen.

„Es ist außergewöhnlich, dass wir die vielen prominenten Fahrerinnen und Fahrer gleich zwei Mal in unserer Stadt begrüßen können“, so Hilgen. Der Oberbürgermeister versprach, auch selbst in die Pedale zu steigen. „Schließlich geht es um einen guten Zweck.“

Im vergangenen Jahr wurden bei der Tour der Hoffnung Spendengelder von mehr als 1,5 Millionen Euro gesammelt, die onkologischen Projekten zu Gute kamen. So soll es auch in Kassel sein. Am Kasseler Klinikum hat man sich bereits Gedanken gemacht, wo die Gelder am dringendsten gebraucht werden: Zum einen soll ein Palliativprojekt für krebskranke und schwerkranke Kinder in Nordhessen ins Leben gerufen werden. Zum anderen soll ein Sportprojekt für krebskranke Kinder und Jugendliche umgesetzt werden.

„Wir sind sehr froh, dass wir durch die Spenden, die im Rahmen der Tour der Hoffnung gesammelt werden, die Chance haben, diese zwei Projekte, die uns sehr am Herzen liegen, verwirklichen zu können“, betont die Chefärztin der Kinderonkologie am Klinikum Kassel, Privat-Dozentin Dr. Michaela Nathrath. Tatsächlich fehlten bisher die Strukturen, schwerkranke Kinder und Jugendliche zu Hause zu versorgen. Es würde immer deutlicher, wie wichtig das Angebot einer Betreuung zu Hause in der Lebensendphase der Betroffenen ist. „Aber auch der Aufbau eines Sportprogramms für krebskranke Kinder und Jugendliche ist uns ein Anliegen. Wir wissen aus ersten Studien bei erwachsenen Krebspatienten, dass körperliche Aktivität nicht nur das körperliche Wohlbefinden während der Chemotherapie, sondern auch die Prognose verbessern kann“, so Privat-Dozentin Dr. Nathrath weiter. „Die Spenden der Tour der Hoffnung sind für uns eine wunderbare Chance, diese Projekte ins Leben zu rufen.“

Verschiedene Spendenaktionen sind bereits angelaufen: So hat beispielsweise der Konzern Stadt Kassel, zu dem auch das Klinikum Kassel gehört, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgerufen, den Rest-Cent auf der monatlichen Gehaltsabrechnung über einen Zeitraum von zwei Jahren für die Tour der Hoffnung zu spenden. Fast 30.000 Euro sind auf diesem Weg schon zusammen gekommen. „Wir freuen uns über die gute Resonanz“, sagt Birgit Dilchert, Arbeitsdirektorin der Gesundheit Nordhessen Holding. „Auch die Ankündigung verschiedener öffentlicher und privater Arbeitgeber, sich an der Aktion zu beteiligen, macht uns Mut.“

Beim letzten Gespräch in Kassel haben die Organisatoren der Tour der Hoffnung zudem einen ganz besonderen Anreiz gesetzt: Schafft es die Region, im Vorfeld der Tour 2013 100.000 Euro an Spendengeldern zu sammeln, dann geben die Organisatoren aus dem Budget der Tour der Hoffnung 100.000 Euro dazu. „Ich bin sicher, dass die Region es schafft, den Betrag zusammenzubringen und die Spendensumme damit zu verdoppeln“, ist Hilgen überzeugt. „Die Menschen hier haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie bereit sind, sich für gute Zwecke zu engagieren.“

Wer die Tour der Hoffnung unterstützen möchten, kann seine Spende überweisen an: Stadt Kassel, Verwendungszweck: „Tour der Hoffnung“, Kasseler Sparkasse, BLZ: 520 503 53, Konto: 11 099.

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