
Eine Selbsthilfegruppe gibt Betroffenen im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis die Möglichkeit sich gegenseitig zu informieren, Rückhalt zu finden und Erfahrungen aus Bereichen wie Ernährung, Hygiene, Sport, Sexualität oder Reisen mit künstlichem Ausgang auszutauschen. Das nächste Treffen der Gruppe findet am Dienstag, 13. März, um 17 Uhr um Gesundheitshaus Gevelsberg, Hagener Str. 26a, statt.
Der Begriff „Stoma“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Mund“ oder „Öffnung“. Bezeichnet wird damit eine durch eine Operation geschaffene Körperöffnung, durch die ein kleines Stück des Darms oder die Harnleiter nach außen auf die Hautoberfläche geleitet wird. Anstatt über den ursprünglichen Weg, wird Stuhl oder Urin über diese neu geschaffene Öffnung aus dem Körper geleitet. In Deutschland sind davon rund 100.000 Menschen betroffen. Häufigste Ursachen sind Krebserkrankungen und entzündliche Darmkrankheiten.
Bei Fragen zur Gründung der Gruppe können sich Interessierte vorab an KISS EN-Süd (Tel.:02332/664029) wenden.