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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 19.03.2012
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Zertifizierte Fachtagung “Häusliche Gewalt” am 18. April Die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn bietet in Kooperation mit den “Runden Tischen zur Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes im Märkischen Kreis” eine Fachtagung zum Thema “Häusliche Gewalt” an. Sie beginnt am Mittwoch, 18. April, um 14.00 Uhr im Ratssaal der Stadt Iserlohn (Rathaus am Schillerplatz) und endet gegen 18.00 Uhr. Zielgruppe dieser Fachtagung sind Ärztinnen/Ärzte, Psychotherapeuten, weitere Beschäftigte aus der Medizin und dem Gesundheitsbereich, Fachkräfte aus psychosozialen Beratungseinrichtungen, Erwachsenensozialarbeit, Jugendhilfe, pädagogische Kräfte und alle, die ihr Wissen über “Häusliche Gewalt” erweitern möchten. Eine nicht zu unterschätzende Zahl von Menschen, besonders Frauen und Kinder, werden Opfer von Gewalt innerhalb einer partnerschaftlichen oder familiären Beziehung. Das Erleben dieser Gewalt ist mit gravierenden körperlichen und seelischen Folgen für die Betroffenen verbunden. Das Wahrnehmen einer gesundheitlichen Störung führt sie in der Regel in die Institutionen des Gesundheitswesens. Diese haben oft als erste Anlaufstelle eine Schlüsselrolle bei der Intervention und Prävention “Häuslicher Gewalt”. Die Fachtagung möchte vor diesem Hintergrund verdeutlichen, wie eine enge Vernetzung von psychosozialen und juristischen Hilfeangeboten mit der medizinischen Versorgungsstruktur gelingen kann. Zwei Expertinnen konnten als Referentinnen gewonnen werden. Marion Steffens, Diplom- Sozialpädagogin vom GESINE - Netzwerk Gesundheit im Ennepe-Ruhr-Kreis. Von 2008 bis 2011 war dieses Netzwerk gemeinsam mit der Rechtsmedizin der Universität Düsseldorf Trägerin des Bundesmodellprojektes “Medizinische Intervention gegen Gewalt”. PD Dr. med. Hildegard Graß arbeitet im Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Düsseldorf. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Gewaltopferversorgung im Gesundheitswesen, Netzwerke zur optimierten Gewaltopferversorgung und Frauen und Geschlechterforschung. Die Moderation übernimmt Dr. Susanne Kowohl, Chefärztin der Abteilung Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie und Leiterin der Traumaambulanz der LWL-Klinik Hemer. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro und kann bei Tagungsbeginn bezahlt werden.
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