23. März 2012. Zum Thema „Der Kasseler ‚Goethe-Elefant‘ – Goethes anatomische Studien und die Bedeutung der Neuentdeckung des Zwischenkieferknochens“ referiert Diplom Geograph Rolf Siemon am Mittwoch, 28. März. Der Vortrag mit Bildprojektionen beginnt um 19.30 Uhr im Vortragssaal des Naturkundemuseums im Ottoneum.
Bis 1780 lebte im Tierpark ein Indischer Elefant, der aber erst nach seinem Tod, infolge der Sektion und Präparation durch Samuel Thomas Sommerring, berühmt wurde. Johann Wolfgang Goethe lieh sich bei ihm später den Schädel für seine Studien am Zwischenkieferknochen aus. Den besaßen nach damaliger Ansicht nur Säugetiere, nicht aber die Menschen, womit die Trennung von Mensch und Affe auch anatomisch belegt werden sollte. Als Goethe diesen Knochen dann auch beim Menschen (wieder-)entdeckte, hatte das weitreichende Auswirkungen.
Die Veranstaltung ist der letzte Teil der Reihe „Kostbarkeiten des Naturkundemuseums“, die in Kooperation mit dem Verein Freunde des Naturkundemuseums Kassel, dem Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde, Zweigverein Kassel und der Goethe-Gesellschaft Kassel e. V. jeden Mittwoch im März stattfindet. Der Eintritt ist frei.
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