Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 23. März 2012
Feuerwehr und Hilfsorganisationen probten den Einsatz nach einem Bombenattentat
Katastrophenschutzübung 2012

Im Rahmen der Mitteldeutschen Notfalltage 2012 gab es heute auf dem Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal eine planmäßige Katastrophenschutzübung mit rund 185 Beteiligten. Dabei wurde simuliert, welche Maßnahmen nach einem Bombenattentat mit einer größeren Anzahl an Verletzten ergriffen werden müssen. Die Erkenntnisse aus der Übung fließen in die künftige Katastrophenschutzplanung ein,

 

Im Rahmen der Übung wurde die Menschenrettung infolge eines Explosionsereignisses geprobt. Daneben gehörten auch der Aufbau und der Betrieb des Behandlungsplatzes der Landeshauptstadt Magdeburg zur Übung. Im Vordergrund stand dabei die Optimierung der Zusammenarbeit zwischen den Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, dem Rettungsdienst, den Leitenden Notärzten und den Hilfsorganisationen. Mit der Übung sollte dem hauptamtlichen Rettungsdienstpersonal, den Einsatzleitern der Feuerwehr und den Notärzten der Gelegenheit gegeben werden, ihre Aufgaben und Zuständigkeiten bei großen Einsatzlagen zu trainieren.

 

Das Szenario der Übung war ein Bombenattentat, bei dem es eine größere Anzahl von Verletzten gab. Diese wurden durch die Feuerwehren der Landeshauptstadt gerettet zu einer Patientenablage gebracht. Der eintreffende Rettungsdienst, die Schnelle Einsatzgruppe Sanitätsdienst, die Einsatzformationen Behandlungsplatz und Transport sowie der Betreuungsdienst handeln entsprechend dem Einsatzkonzept für den Massenanfall von Verletzten. Sie bilden einen eigenen Einsatzabschnitt und richten einen Behandlungsplatz und einen Betreuungsplatz ein. Es gibt kein „Drehbuch“ für diese Übung, die Einheiten werden durch den Direktionsdienst frei eingesetzt.

 

An der Großschadensübung nahmen insgesamt rund 185 Personen teil. Sie fand im Rahmen der Mitteldeutschen Notfalltage 2012 statt, die vom 22. bis 24. März in Magdeburg veranstaltet werden. Etwa 200 Notärzte und Mitarbeiter der Rettungsdienste aus Sachsen-Anhalt und den benachbarten Bundesländern haben sich zur Teilnahme an der Tagung mit dem diesjährigen Motto "Massenpanik - Entfluchtungsverhalten" angemeldet.

 

Auf dem Programm der Mitteldeutschen Notfalltage stehen unter anderem Kurse zur technischen Rettung und zu Notfalltechniken, aber auch ein Kurs zur Psychosozialen Notfallversorgung/Einsatznachsorge für Einsatzkräfte mit Deeskalationspraktikum und einem Zusatzmodul Selbstverteidigung.

 

 

 

 

 

Ein Refresherkurs für Leitende Notärzte und Organisatorische Rettungsdienstleiter befasst sich mit der Vorbereitung von Großveranstaltungen und der Reaktion auf einen "Massenanfall Geschädigter". Außerdem wird ein Refresherkurs angeboten, der sich an Notärzte richtet, die sich über aktuelle Behandlungskonzepte im Rettungsdienst informieren möchten.

 

Speziell für die nichtärztlichen Rettungsdienstmitarbeiter haben die Organisatoren der Mitteldeutschen Notfalltage erstmalig einen "Rettertag" vorbereitet, bei dem es um das richtige Verhalten bei Unfällen auf Einsatzfahrten und Rechtsfragen rund um das Einsatzgebiet Rettungsdienst gehen wird. Die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung wurde von der Magdeburger Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie unterstützt.



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