29. März 2012. „Spätestens nach der Einschulung sollen alle Kinder sprachlich am Unterricht teilnehmen können - das ist ein Gebot der Chancengerechtigkeit für alle.“ Mit dieser Feststellung unterstrich Oberbürgermeister Bertram Hilgen anlässlich der Vorstellung eines „Erzählleitfadens“ durch das Leuchtturmprojekt Sprachförderung einen politischen Schwerpunkt der Stadt, die in dieser wichtigen Aufgabe aktiv Verantwortung übernehme.
Hilgen: „Verständnis der Sprache und ein gutes Ausdrucksvermögen sind entscheidende Zugänge zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Hier geht es um gleiche Startchancen, und das ist ein enorm wichtiges Anliegen.“
Im Leuchtturmprojekt Sprachförderung sind seit 2008 rund 350 Kasseler Kinder in vier Kindertagesstätten samt Eltern und pädagogischen Fachkräften einbezogen. Gemeinsam mit dem Spielraum-Theater Kassel geht es seitdem um die Erzählkunst. Unter dem Motto „Erzähl` mir eine Geschichte“ standen unter anderem Theateraufführungen im städtischen Kulturhaus Dock 4, in den Einrichtungen selbst, Fortbildungsveranstaltungen für die pädagogischen Fachkräfte und Elternabende zum Thema Erzählen und Vorlesen.
Das soll jedoch nur ein Anfang sein! Denn jetzt sollen die Erfahrungen der vergangenen Jahre Kreise ziehen und von noch mehr Kitas und Grundschulen geteilt werden können. Um das zu erreichen, ist nicht nur eine Dokumentation erstellt worden, sondern auch ein Erzählleitfaden. Darin zusammengefasst sind konkrete Handreichungen für Erzieherinnen, Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer, um die Erzählkunst noch stärker in Kindertagesstätten und Grundschulen Einzug halten zu lassen.
Die bisherigen Sprachförderungsprojekte der Stadt seien erfolgreich. Ihr Nutzen sei wissenschaftlich durch die Studie von Prof. i.R. Harald Euler von der Universität Kassel belegt. „Wir sind also auf dem richtigen Weg und wollen diesen noch entschlossener weitergehen“, so der OB abschließend.
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