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documenta-Stadt Kassel

120 Jahre alte Blutbuche muss gefällt werden

05. April 2012. Die circa 120 Jahre alte Blutbuche auf dem Grundstück Frankfurter Straße 229 A muss aus der städtischen Naturdenkmalverordnung gelöscht werden. Das Umwelt- und Gartenamt hat nun dem Eigentümer des Grundstücks, das in der Nähe der Leuschnerstraße liegt, eine Genehmigung zur Fällung des Baums erteilt.

Der ungefähr 25 Meter hohe und sehr markante Baum ist sicherlich vielen Kasselern auf dem Weg in Richtung der südwestlichen Stadtteile schon aufgefallen. Doch der ungünstige Standort direkt am Gehweg der Frankfurter Straße hat dem Baum immer mehr zugesetzt.

Schon 1995 hatte ein Baumsachverständiger einen massiven Pilzbefall im Wurzelbereich des Baums festgestellt, aber zum damaligen Zeitpunkt noch als standfest eingestuft. Weitere Untersuchungen kamen zum selben Ergebnis.

Im Zuge der Überarbeitung der städtischen Naturdenkmalverordnungen wurde die Blutbuche dann im Frühjahr dieses Jahres erneut von einem Sachverständigen begutachtet. Dabei wurde festgestellt, dass sich der Pilzbefall erhöht hat und nun die Standfestigkeit gefährdet ist. Ein weiterer Erhalt des Baumes an diesem von Fußgängern und Fahrzeugen stark frequentierten Standort ist aus Sicht des Umwelt- und Gartenamtes nicht mehr zu verantworten. Aus Sicherheitsgründen wurde dem Eigentümer eine zeitnahe Fällung empfohlen.



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