05. April 2012. „Zeugnisse jüdischer Kultur – Zeugnisse ihrer Ausgrenzung und Verfolgung“ ist der Titel einer Führung am Mittwoch, 11. April, um 17 Uhr, in der „Schaustelle“, Wilhelmsstraße 2. Unter der Leitung von Klaus Wölbling gibt es anschließend einen Spaziergang in der Innenstadt zu Orten der Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Mitbürger während der nationalsozialistischen Herrschaft.
Der Künstler Wilhelm Thielmann erhielt 1896 den Auftrag, den Gottesdienst in der Kasseler Synagoge durch einen Zyklus von Bildern „nach dem Leben“ zu dokumentieren. Vervielfältigt und mit Erläuterungen des Landesrabbiners Dr. Josef Prager versehen, machten sie die liberale jüdische Gemeinde Kassels weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
Die Führung findet im Rahmen der öffentlichen Mittwochsführungen an jedem zweiten Mittwoch im Monat statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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