Fleischfressende Pflanzen in den Gruson-Gewächshäusern
Neue Vitrine im Orchideenhaus
Im Orchideenhaus der Gruson-Gewächshäuser ist eine speziell auf die Bedürfnisse fleischfressender Pflanzen angefertigte Vitrine bepflanzt worden. Jetzt können Besucher 15 verschiedene Arten dieser botanischen Besonderheiten bewundern. In den vergangenen Jahren war in der Gewächshausanlage nur eine fleischfressende Pflanze zu sehen, eine Kannenpflanze im Bromelienhaus.
Außer der Kannenpflanze gibt es in der Grusonschen Pflanzensammlung jetzt auch Sonnentau-Arten, Schlauchpflanzen, Fettblatt, Venusfliegenfalle und eine Kobralilie. Die meisten Pflanzen stammen aus dem Botanischen Garten Braunschweig, der seit rund 20 Jahren durch eine freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Gruson-Gewächshäusern verbunden ist. Weitere Arten sollen durch eigene Anzucht hinzukommen.
Fleischfressende Pflanzen ernähren sich wie fast alle Pflanzen durch Photosynthese von Licht, Wasser und Kohlendioxid. Die tierische Beute, meist Insekten, dient lediglich als zusätzliche Quelle für lebenswichtige Elemente, vor allem Stickstoff und Phosphor. Die Blätter der verschiedenen fleischfressenden Pflanzen sind zu völlig verschiedenartigen Fallen umgebildet: Klappfallen bei der Venusfliegenfalle, Klebfallen beim Sonnentau und Gleitfallen bei der Schlauchpflanze.
Die Gewächshäuser sind täglich – außer montags – von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
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