Fuldaschleuse: Ramsauer-Aussage nicht zielführend

20. April 2012. Für Enttäuschung hat die Aussage von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer mit Blick auf die Kasseler Fuldaschleuse gesorgt, dass der Bund seine finanziellen Mittel auf den Ausbau der wichtigsten Wasserstraße in Deutschland konzentrieren müsse. Wie ein Sprecher der Stadt Kassel dazu mitteilte, sei diese Auffassung „nicht zielführend“, da sie verkenne, dass die renovierungsbedürftige Schleuse an der Fulda in Kassel nicht nur dazu diene, einigen Freizeitkapitänen ihr Hobby zu ermöglichen. Vielmehr habe die Schleuse eine wichtige Aufgabe für den Tourismus in der Region zu erfüllen. Die entsprechenden Argumente seien in der Vergangenheit auch dem Bundesverkehrsministerium in Berlin mitgeteilt worden.

Die Äußerungen des Bundesverkehrsministers, Instandhaltung werde es in seinem Zuständigkeitsbereich weiter geben, wecke bei der Stadt allerdings die Hoffnung, dass sich der Bund seiner Verantwortung stelle und die Schleuse renoviere. Allerdings, auch dies sei klar, könne die Stadt nicht selbst die Kosten dafür übernehmen. Es sei nicht darstellbar, dass die Stadt, dort wo sich andere aus der Finanzierung zurückzögen, bei ihrer schlechten Haushaltslage in die Bresche springe.

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