Kunstaktion der Kirche am Lutherplatz: Bürgermeister Kaiser sieht konstruktiven Klärungsprozess

20. April 2012. „Die Initiative der Kirche ist ein konstruktiver Impuls zum Thema Lutherplatz“. So fasste Bürgermeister Jürgen Kaiser am Freitag seine Eindrücke zum Abschluss des Projektes der Künstlergruppe „Wochenklausur“ im städtischen Pressedienst zusammen. Die Künstler waren vom Stadtkirchenkreis und der Evangelischen Landeskirche beauftragt worden, mit Hilfe einer zeitlich begrenzten Kunstaktion den sozialen Brennpunkt Lutherplatz stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen.

Die Einladung der Gruppe durch den Stadtkirchenkreis sei als Beitrag zur Entspannung der sensiblen Situation am kircheneigenen Lutherplatz uneingeschränkt zu begrüßen, erklärte Ordnungsdezernent Kaiser weiter. Er selbst sei neben Jugenddezernentin Anne Janz und dem Büroleiter des Oberbürgermeisters, Manfred Merz, selbst in Gespräche in der Endphase des mehrwöchigen Prozesses eingebunden gewesen, den die Künstler als „soziale Intervention“ verstanden hätten.

Bereits in einem früheren Dialog mit der Kunstgruppe habe er den Eindruck gewonnen, dass hier mit Gestaltungswillen und Kreativität, vor allem mit unverstelltem Blick von außen an eine komplexe Fragestellung heran gegangen werde, so Kaiser weiter. „Wenn dies in der Form eines künstlerischen Prozesses geschieht, ist dies methodisch interessant. Entscheidend für mich ist aber das greifbare Ergebnis. Wir müssen danach weiter sein als zuvor.“ stellte der Bürgermeister klar.

Dieses Ergebnis bestehe für ihn nicht lediglich in der seitens der Künstlergruppe vorgeschlagenen „Straßensozialarbeit mit Schlichtungsfunktion“, sondern darin, dass nach einer sorgfältigen und neutralen Bestandsaufnahme unter Einbeziehung vieler Akteure die beteiligten Entscheider das Problem nunmehr als ein gemeinsam zu lösendes begreifen und damit die realistische Basis für eine erfolgreiche Kooperation bestehe.

„Eine Entspannung der Situation am Lutherplatz wird nicht nur der Kirche und ihren dortigen Nutzungen zugute kommen, sondern auch den Anliegern, wie dem dort ansässigen Künstler im „Trafohäuschen“. Und nicht zuletzt auch denjenigen unter den Suchtmittelkonsumenten, die ein friedliches Miteinander wollen und insofern Regeln akzeptieren“, resümierte Kaiser abschließend.

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