Infoveranstaltung für Frauen im Minijob: „400 Euro sind genug? - Oder darf`s auch etwas mehr sein?“

03. Mai 2012. Mit dem provokanten Titel „400 Euro sind genug? – oder darf´s auch etwas mehr sein?“ lädt das Aktionsbündnis Frauen und Arbeit am Samstag, 12. Mai, von 14 bis 16 Uhr im DGB-Haus, Spohrstraße 6, interessierte Frauen zu einer Informationsveranstaltung über sogenannte Minijobs ein. Die Veranstaltung ist kostenlos und wurde bewusst so terminiert, dass vielen Frauen, die in Minijobs arbeiten, eine Teilnahme ermöglicht werden kann. Für eine Kinderbetreuung ist ebenso gesorgt wie für Kaffee und Kuchen.

Vor allen Dingen werden aber Informationen bereitgestellt: Ist bekannt, dass in einem Minijob das Recht auf rund vier Wochen bezahlten Urlaub besteht? Oder dass der gesetzliche Anspruch auf Lohnfortzahlung auch für geringfügig Beschäftigte gilt? Und dass man mit einem Minijob minimale eigene Rentenansprüche erwirbt? Diese und andere Fragen werden Expertinnen beantworten und natürlich erläutern, wie man eigene Rechte letztlich auch durchsetzen kann.

Minijoberinnen selbst sollen ebenfalls zu Wort kommen. Geplant ist, dass im Anschluss an die Einführung auch persönliche Gespräche mit Fachleuten geführt werden können. Hier sind dann weitere nützliche Tipps und informative Beratungsangebote rund um das Thema Minijob erhältlich.

Dem Aktionsbündnis Frauen und Arbeit ist es zunächst erst einmal wichtig, die schwierige Situation in den Minijobs zu thematisieren und dann zu Lösungsvorschlägen zu kommen. Zentrale Botschaft der Veranstaltung soll sein, dass das Arbeitsrecht auch für Frauen in Minijobs zu gelten hat.

Werbung für das Thema und die Veranstaltung wird auch mit einer originellen Postkartenserie gemacht, in der beispielsweise die minijobtypischen Putzmittel einen ganz eigenen Glanz erhalten (siehe unten). Die Fotos sind von Anja Köhne, die Textgestaltung von Simon Heufers.

Für die aktuelle Veranstaltung haben sich dazu insbesondere das Kulturzentrum Schlachthof e.V., der DGB-Region Nordhessen, ver.di Bezirk Nordhessen, das Referat Wirtschaft – Arbeit –Soziales der Ev. Kirche, die Gesundheit Nordhessen Holding AG, die Jobcenter von Stadt und Landkreis Kassel und die Stadt Kassel in der Organisation engagiert.

Das Aktionsbündnis ist ein Zusammenschluss von Expertinnen und Experten, die in der Region Kassel Aktivitäten rund um das Thema Frauen und Arbeit öffentlich, fachlich und praktisch bündeln und voranbringen möchten.

Weitere Informationen zum Thema Minijob und zur Veranstaltung sind bei Dr. Ute Giebhardt, Frauenbüro der Stadt Kassel, Telefon 0561 - 787 7069 oder E-Mail frauenbeauftragte@stadt-kassel.de erhältlich.

Auch über die Internetseite www.minijob-zentrale.de lassen sich nützlichen Hinweise finden.

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