Entwicklung der Berufsbilder im Bereich erneuerbarer Energien
10.05.2012 | Herten
Internationale Fachtagung – EU fördert Projekt in Herten
Mit der stetigen Entwicklung erneuerbarer Energien wächst auch der Bedarf an kompetenten Fachkräften. Aus diesem Anlass hatte die Stadt Herten am 3. Mai Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Kammern ins Anwenderzentrum eingeladen. Dort informierten städtische Fachleute 17 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Einrichtungen über die zukünftige Entwicklung der Berufsbilder im Bereich erneuerbarer Energien.
Dr. Babette Nieder, Beauftragte für Energie, und Delia Temmler aus der städtischen Beschäftigungsförderung, koordinieren den Arbeitskreis, der den Qualifizierungsbedarf bei den sogenannten „Cleantech-Berufen“ ermitteln und die Zukunftschancen für neue Berufsprofile ausloten will.
„Ziel des Projekts ist, Fachkräfte zu qualifizieren und auszubilden, insbesondere im Handwerk. Damit wollen wir dem künftigen Bedarf bei der Anwendung erneuerbarer Energien und energieeffizienter Systeme gerecht werden“, erklärt Dr. Babette Nieder. Ein Beispiel dafür sei der Beruf des Solarteurs, eines qualifizierten Handwerkers mit besonderen Kompetenzen im Bereich der Installation von Solaranlagen.
Vom 26. bis zum 28. Juni ist Herten zu diesem Thema Gastgeber einer internationalen Fachtagung. Hier informieren Projektpartner über neue Ausbildungsmodule in den Nachbarländern und initiieren einen Erfahrungstransfer durch einen Praktikantenaustausch.
Gefördert wird das Projekt im Rahmen des EU-Programms Leonardo „Europäische Cleantech-Plattform“ (PEC). An diesem sind Partner aus Frankreich und der Schweiz beteiligt sind.
Pressekontakt: Pressestelle, Ramona Hoffmann, Telefon (0 23 66) 30 32 27 E-Mail: r.hoffmann@herten.de



