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Leverkusen, 23. Mai 2012

Schilderwald adé….

(Wirtschaftsförderung Leverkusen) Zu viele Schilder? Wo ist eigentlich der Eingang zur City? Wie finde ich mich in den Parkhäusern zurecht und wo

kann ich mal mit meinen Kindern nach dem Einkauf

spielen? Diese und weitere Fragen wurden am Montag, 21. Mai,

in einem Workshop der Werbegemeinschaft City

Leverkusen als Trägerin der Immobilien und

Standortgemeinschaft für die City Leverkusen (ISG) lebhaft

und zielführend diskutiert.

240.000 Euro Landesförderung erhält die Immobilien- und

Standortgemeinschaft City Leverkusen in diesem Jahr für

ein Beschilderungssystem und für weitere Maßnahmen zur

Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der City. Am

Montagabend wurden erste Planungsansätze zur Umsetzung der

Maßnahmen diskutiert.

Hierzu stelle Professor Walter Ackers aus Braunschweig erste

Ergebnisse seiner Untersuchungen nach geeigneten

Standorten für die geplante Beschilderung, für Ruhe und

Spielbereiche sowie sinnvolle Begrünungsmaßnahmen vor.

Ackers hatte bereits 2007 das städtebauliche Gutachten für

eine Gesamtentwicklung der City Leverkusen erstellt, das

von der ISG beauftragt und als Grundlage für konkretere

Maßnahmen, wie z.B. dem Beschilderungssystem und

Standortaufwertungen dient.

Ackers führte den Workshop-Teilnehmern zunächst die

Masse an teilweise irreführender Schilder in der Innenstadt

vor Augen und schlug damit die Brücke zum notwendigen

Aufbau eines durchdachten und einheitlichen

Orientierungssystems für die Besucher der City vor.

Besonders gravierend ist die mangelnde Orientierung aus

und in die zahlreichen Tiefgaragen. Hier war man sich

einig, dass dem Besucher dringend Orientierung gegeben

werden muss. Darüber hinaus müssen klare räumliche

Bezeichnungen für die einzelnen Abschnitte der Innenstadt

festgelegt werden. Veraltete Begriffe wie City A, City B und

City C müssen endgültig aus dem Sprachgeberauch

verschwinden und die Quartiere klar nach ihren Straßenoder

Platzbezeichnungen benannt werden.

Schwieriger stellte sich die Frage nach geeigneten

Maßnahmen für Ruhe und Spielbereiche und nach

Begründungsmaßnahmen. Professor Ackers verdeutlichte

anhand von Beispielen vor Ort welche negative Wirkung

uneinheitliches, ungepflegtes und lieblos platziertes Grün

auf die Passanten haben kann.

Am Beispiel der Otto-Grimm-Straße, die sich in den letzten

Jahren aufgrund von Eigeninitiative der Ladenbetreiber

enorm entwickelt hat, wurde aufgezeigt, wie durch eine

einheitliche Begrünung ein wertiger Eindruck einer ganzen

Straße und seiner Einzelhandels- und Gastronomieangebote aufgebaut werden kann, wenn alle Anlieger mitziehen.

Frank Schönberger, Vorsitzender der Werbegemeinschaft

brachte es zum Abschluss des Vortrages und den

Diskussionen auf den Punkt: „Wir haben erkannt, dass

eine Standortstärkung nicht gelingt wenn man immer neue

Dinge hinzufügt, sondern ihren Sinn und ihre Wirkung im

Gesamtzusammenhang berücksichtigt und aufeinander

abstimmt.“

WfL-Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier ergänzte

zusammenfassend für das Plenum: „Wir haben wertvolle

Werkzeuge an die Hand bekommen. Jetzt müssen wir Gas

in der Umsetzung geben, um die Fördermittel fristgerecht

einsetzen zu können.“

Die WfL wird zugleich in den kommenden Tagen und

Wochen alle Hauseigentümer im ISG-Gebiet über die

Maßnahmen, die schnellstmöglich umgesetzt werden

sollen, informieren und um Engagement und finanzielle

Beteiligung am Eigenanteil der ISG, der Bestandteil bzw.

Voraussetzung der Landesförderung ist, werben.

Hintergrundinformationen



Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Michael Wilde
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