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Recyclinghof für das Rheiderland bleibt bei Borde

07. Juni 2012

Nach intensiven Verhandlungen ist es nun gelungen, für Bürgerinnen und Bürger des Rheiderlandes auch weiterhin einen Recyclinghof vorzuhalten. Er verbleibt am bisherigen Standort, dem Unternehmenssitz der Firma Borde in Weener.

Auf den fünf Recyclinghöfen, die es kreisweit gibt, können Privatpersonen unter anderem Sperrmüll, Bauschutt, Metalle, Holz, Papier/Pappe und Grünabfälle, zum Teil kostenlos, abgeben. Die bisherigen Verträge mit den Betreibern laufen zum 30. Juni aus. Bis auf das Rheiderland ist es dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Leer in den übrigen Bereichen des Kreisgebietes gelungen, Flächen zu pachten und den Betrieb zukünftig selbst zu organisieren. Im Rheiderland hat es nicht geklappt, entsprechende Flächen zu pachten. Die daraufhin erfolgte Ausschreibung des Betriebs eines Recyclinghofs war ergebnislos geblieben. Nun konnte nach intensiven Verhandlungen mit dem bisherigen Betreiber, dem Unternehmer Friedhelm Borde, ein neuer Vertrag geschlossen werden. Für den Erhalt eines Recyclinghofes im Rheiderland hatte sich auch der Weeraner Bürgermeister Wilhelm Dreesmann eingesetzt. Er hatte sich eingeschaltet, nach dem die Gespräche zwischen dem Abfallwirtschaftsbetrieb und Borde ins Stocken geraten waren. Der neue Vertrag mit Borde, der am 1. Juli beginnt, wurde für ein Jahr geschlossen. „Wir sind froh, dass wir den Rheiderländer Bürgern auch in Zukunft einen Recyclinghof vor Ort anbieten und damit lange Fahrten zum Entsorgungszentrum Breinermoor ersparen können. Den Bürgern bleibt also das bewährte und kostengünstige Angebot erhalten“, so Klaus Anneken, Betriebsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes.

Das bisherige Angebot des Abfallwirtschaftsbetriebes wird an allen Standorten dahingehend erweitert, dass künftig holzartige Grünabfälle (Baum- und Strauchabfälle) und Laubabfälle bis zu einem Kubikmeter ab dem 1. Juli kostenlos abgegeben werden können, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises Leer.

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