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| Pressemitteilung vom 11. Juni 2012 |
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Atemschutz-Einsatz bei über 600 Grad Celsius – Feuerwehrtraining im Brandsimulator Vellmar. Eine Feuerwehrübung der besonderen Art absolvieren vom 11. bis 16. Juni 340 Atemschutzgeräte-Träger der freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Kassel: Eine mobile Brandsimulationsanlage ist vor dem Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Vellmar aufgebaut. „Der Brandsimulator bietet den Feuerwehrleuten die Möglichkeit, realitätsnah zu üben wie zum Beispiel ein starker Zimmerbrand mit Temperaturen von 600 Grad und mehr bekämpft werden kann“, informiert Landrat Uwe Schmidt. Diese Übung helfe den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren die Gefahren richtig einzuschätzen.
Schmidt: „Der Ausbildungsstand der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis ist hoch – regelmäßige Übungen wie diese sorgen dafür, dass das auch so bleibt“. Der Einsatz bei Bränden müsse immer wieder trainiert werden, da jeder Brand anders ist. „Durch neue Materialien, die im Brandfall anders reagieren, müssen sich die Einsatz- und Rettungskräfte auf neue Gefahren einstellen“, so der Landrat weiter.
Mit dem vom Land Hessen und dem Lübecker Unternehmen Dräger zur Verfügung gestellten Brandsimulator kann unter realen Einsatzbedingungen eine Belastungsübung realisiert werden. Die übenden Feuerwehrleute sind dabei mit Schutzkleidung ausgestattet und müssen unter schwerem Atemschutz in dem Container einen simulierten Vollbrand durch Rauchgasentzündung – einen sogenannten Flashover – bekämpfen.
Wichtig ist dabei, so Walter Wasmuth, einer der acht Ausbildungsleiter der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Kassel für den Bereich Atemschutz, dass der Trupp „perfekt zusammenarbeitet“. Es gelte das Umfeld und den Rückweg im Blick zu behalten und gleichzeitig gezielt gegen das Feuer vorzugehen. Wasmuth: „Der aktive Einsatz dauert rund 20 Minuten, mit Vor- und Nachbereitung sind die Trupps ungefähr eine Stunde im Container“.
Dass sich die Feuerwehrleute dieser anstrengenden Übung unterziehen, mache deutlich, welchen Gefahren die Einsatzkräfte im Brandfall ausgesetzt sind und welcher Mut im Einsatzfall erforderlich ist, würdigt Landrat Schmidt das Engagement der Freiwilligen Feuerwehren. Im letzten Jahr sind die 3.490 Einsatzkräfte der 108 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis zu 1.883 Bränden und technischen Hilfeleistungen ausgerückt. Schmidt: „Für diesen Einsatzwillen bedanke ich mich im Namen aller Bürger im Landkreis Kassel“.
Hinweis für die Medien: Fototermine vor Ort bitte mit Kreisausbilder Walter Wasmuth unter der Handy-Nummer 0151/12151060 oder im Feuerwehrhaus Vellmar unter 0561/826034 vereinbaren. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Brandsimulation |
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LANDKREIS KASSEL
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