12. Juni 2012. Am morgigen Mittwoch, 13. Juni, findet eine kostenfreie Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Kassel lebt – trotz alledem! Die Stadt zwischen Zerstörung und Wiederaufbau“ in der Schaustelle des Stadtmuseums, Wilhelmsstraße 2, statt. Ab 17 Uhr beleuchtet Magret Baller dabei – ergänzend zum Leitmotiv „Collapse and Recovery“ der dOCUMENTA (13) – den Weg Kassels vom Bombenkrieg zum „Wirtschaftswunder“.
Kassel war am Ende des Zweiten Weltkrieges eine Ruinenstadt. Diesen schier unüberwindlichen Schwierigkeiten zum Trotz gelang es bis Ende der 1950er Jahre, den Anschluss an das westdeutsche „Wirtschaftswunder“ zu finden. Mit der ersten documenta und der Bundesgartenschau im Jahr 1955 zeigte sich Kassel modern, weltoffen, tolerant, als Stadt einer neuen Kultur des demokratischen Deutschlands. Mit Cocktail-Sesseln, Tefifon-Musikaufnahmegerät und anderen interessanten Gerätschaften wird eine Zeit lebendig, zu der noch viele persönliche Erinnerungen bestehen.
Die Ausstellung kann auch sonst zu den Öffnungszeiten der „Schaustelle“ des Stadtmuseums (dienstags bis freitags von 12.30 bis 17 Uhr) besucht werden. Der Eintritt frei.
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