OB Dr. Lutz Trümper und Minister Thomas Webel gaben Startschuss für die neue Buckauer Sporthalle
Rund 1,5 Mio. Euro für modernes Gebäude an der Norbertstraße
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, heute den Startschuss für den Bau der neuen Buckauer Sporthalle gegeben. Bis zum ersten Quartal 2014 entsteht im Herzen des Stadtteils an der Norbertstraße eine moderne Einfeldsporthalle. Insgesamt werden rund 1,5 Mio. Euro investiert.
„Mit dem Neubau der Buckauer Sporthalle werden die Bedingungen für den Sportunterricht mehrerer Schulen sowie für den Vereins- und Breitensport im Stadtteil deutlich verbessert“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper über den Baustart. „Damit wird Buckau auch städtebaulich weiter aufgewertet.“
Nach der Fertigstellung wird das Gebäude die frühere Buckauer Sporthalle ersetzen. Geplant sind neben dem Hauptgebäude mit einer Spielfläche von 27 x 15 Metern auch ein zweigeschossiger Anbau mit Umkleiden, Toiletten, Funktions- und Nebenräumen. Insgesamt wird eine Grundfläche von 821 Quadratmetern bebaut. Das geplante Pultdach wird nach seiner Fertigstellung die Nutzung von Photovoltaik und Sonnenkollektoren ermöglichen.
Die neue Sporthalle entsteht auf einem früher mit Wohngebäuden bebauten Eckgrundstück. Die Bauarbeiten für das Fundament werden erschwert, weil die alten Keller der ehemaligen Häuser nur teilweise abgerissen und anschließend mit Bauschutt verfüllt wurden.
Die Baukosten von rund 1,5 Mio. Euro werden vollständig gefördert. 1,1 Mio. Euro kommen aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost, 400.000 Euro übernimmt der Bund aus dem Programm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt). Bauherr ist der Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement.
Hintergrund
Der Magdeburger Stadtteil Buckau ist seit der Wende das größte Sanierungsprojekt der Landeshauptstadt und des Landes Sachsen-Anhalt. Zweistellige Millionensummen an Fördermitteln sind seit 1991 in die Modernisierung und den Umbau des Viertels geflossen. Darunter sind z. B. Gelder aus dem Programm Stadtumbau Ost und dem Europäischen Programm für Regionale Entwicklung (EFRE).
Mit einem sinkenden Wohnungsleerstand, jüngeren Einwohnern und der städtebaulichen Öffnung zur Elbe hin ist der Stadtteil in den vergangenen Jahren deutlich aufgeblüht. Neben kulturellen Einrichtungen wie dem Puppentheater, dem Volksbad und den Gruson-Gewächshäusern profitiert Buckau auch von etlichen privaten Initiativen.
Künstler, Hauseigentümer, Vereine und Anwohner arbeiten Hand in Hand mit der Landeshauptstadt an der Entwicklung Buckaus zu einem attraktiven Wohnquartier mit vielseitigen kulturellen Angeboten.
Mit dem Forschungsprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) fördert das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung innovative Planungen und Maßnahmen zu städtebaulichen und wohnungspolitischen Themen. Davon erwartet der Bund vor allem Hinweise für die Anpassung der Gesetzgebungen und der Förderpolitik an neue Erfordernisse des Wohnungs- und Städtebaus. Außerdem geht es darum, innovative Ideen und beispielhafte Vorhaben an die Öffentlichkeit zu tragen, so dass Stadtplaner, Architekten, Behörden und andere Akteure geeignete Kooperationsformen, Finanzierungsansätze und Analyseverfahren kennen lernen.
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