Zwei Einsätze für die Feuerwehr Herten am Sonntag
09.07.2012 | Herten
Unterstützung der Feuerwehr Datteln und Echsen-Rettung an der Polsumer Straße
Gleich zwei größere Einsätze haben die Feuerwehr Herten am Sonntag beschäftigt. In Datteln unterstützten die Feuerwehrleute ihre Kollegen bei einem Kellerbrand mit 18 Verletzten. Und an der Polsumer Straße retteten die Einsatzkräfte zwei Katzen und eine Echse vor einem Küchenbrand.
In Datteln erlitten bei einem Kellerbrand 18 Menschen eine Rauchgasvergiftung. Ein Großeinsatz, für welchen die Feuerwehren Marl und Herten zur Unterstützung gerufen wurden, um die verletzten Personen zu betreuen. So sieht es das Kreiskonzept vor. Die Feuerwehren Marl und Herten kümmern sich bei solchen Großeinsätzen um die Versorgung der Verletzten. Auf einem sogenannten Behandlungsplatz, könnten sie dann circa 50 Patienten versorgen. Ein solcher Aufbau war in diesem Fall aber nicht notwendig: Alle Patienten konnten sofort nach der Erstversorgung durch die Notärzte mit Rettungswagen in die Krankenhäuser gebracht werden. Bis zur Rückkehr an der Feuerwache Herten sicherten der Löschzug Scherlebeck und die dienstfreien Kräfte den Grundschutz im Stadtgebiet.
Glück im Unglück hatten einige Mieter, zwei Katzen und eine Echse in der Polsumer Straße. Hier konnte ein kleinerer Küchenbrand glücklicherweise schnell gelöscht werden. Im ersten Obergeschoss drang Rauch aus einem gekippten Fenster. Der Mieter, so berichteten die Nachbarn, sei nicht zu Hause. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen alle weiteren Hausbewohner schon vor dem Gebäude. Schnellstmöglich versuchten die Einsatzkräfte sich über verschiedene Wege einen Zugang zur Wohnung zu verschaffen: Ein Trupp ging durch das Treppenhaus, zwei weitere Trupps versuchten mit Steckleitern an der Vorder- und Rückseite des Gebäudes über gekippte Fenster in die Wohnung zu kommen. Beim Fenster an der Vorderseite hatten die Feuerwehrleute am schnellsten Erfolg. Nachdem sie so in die Wohnung gelangt waren, fanden sie schnell die Ursache für den Rauch: ein Holzbrett lag auf einer heißen Herdplatte und hatte sich durch die Überhitzung entzündet. Das Brett wurde nach draußen gebracht und der Rauch mit einem Hochleistungslüfter aus der Wohnung entfernt.
Die Haustiere, eine Echse und zwei Katzen, konnten rechtzeitig ins Freie gebracht und an die Besitzerin übergeben werden. Der Sachschaden wird auf ca. 500 Euro für die defekte Herdplatte geschätzt.
Pressekontakt: Anne-Kathrin Lappe, Telefon: 0 23 66 / 303 180, E-Mail: a.lappe@herten.de



