Michaela Köllen-Schmidt als Leiterin der Erhebungsstelle zog eine insgesamt positive Bilanz. „Wir hatten keine größeren Probleme, die notwendige Zahl an Erhebungsbeauftragten zu finden. Der größte Anteil der Befragten hat zudem positiv reagiert und den Fragebogen ohne Probleme ausgefüllt.“ Nur gut 400 Auskunftspflichtige ließen sich zu viel Zeit und reagierten erst, als ein Zwangsgeld drohte.
Zuständig für das gesamte Verfahren war das Statistische Landesamt IT.NRW. Dieses bestimmte, wie viele und welche Haushalte im Kreis Steinfurt zu befragen waren. Die so ausgewählten Adressen entsprachen etwa elf Prozent aller Haushalte im Kreisgebiet. Dort wohnende Bürgerinnen und Bürger hatten zum Stichtag 9. Mai 2011 umfangreiche Fragen zum Wohnsitz, Herkunft, Ausbildung oder beruflicher Tätigkeit auszufüllen.
Die Organisation für alle 24 Kreiskommunen oblag der Erhebungsstelle, die bei der Kreisverwaltung in Steinfurt angesiedelt war. Sechs Kreis - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren für den Zensus 2011 abgeordnet, während der Hauptphasen unterstützten weitere Kräfte das Team.
Die Kosten für die Durchführung erstattet das Land NRW.