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Magdeburg, 25. Juli 2012
Magdeburger Klimaallianz besiegelt Umwelt-Bündnis von Wirtschaft und Verwaltung
Magdeburg auf dem Weg zur energieeffizienten Stadt

Ottostadt Magdeburg.

 

Vertreter von Wirtschaft und Verwaltung haben heute die Magdeburger Klimaallianz gegründet. Damit wurde der Startschuss für einen Prozess zur partnerschaftlichen Integration der Wirtschaft in die städtischen Klimaschutzaktivitäten gegeben.

 

Oberbürgerbürgermeister Dr. Lutz Trümper begrüßte heute gemeinsam mit dem Beigeordneten für Kommunales, Umwelt und Allgemeine Verwaltung, Holger Platz Vertreter der Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA), der Hafen GmbH, der Stadtsparkasse Magdeburg (SSK), der Städtische Werke Magdeburg GmbH & Co. KG (SWM), der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB), der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH (WOBAU), der Arbeitsgemeinschaft der Magdeburger Wohnungsbaugenossenschaften, der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer Magdeburg (IHK) sowie des Stadtmarketingvereins „Pro Magdeburg“ e. V. im Gesellschaftshaus zur Gründung der Magdeburger Klimaallianz.

 

Die Gründung der Magdeburger Klimaallianz ist ein zentraler Baustein der städtischen Klimaschutzarbeit, insbesondere mit Blick auf die Verwirklichung des klimapolitisches Leitziels der Stadt, bis 2050 den Ausstoß klimarelevanter Gase um mehr als die Hälfte auf 3,2 t CO2  je Einwohner und Jahr zu reduzieren. „Diese Reduzierung der CO2-Emissionen lassen sich nur erzielen, wenn alle gesellschaftlichen Akteure an einem Strang ziehen“, unterstrich Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper gegenüber den Kooperationspartnern. „Deshalb wollen wir die lokale und regionale Wirtschaft in unsere Klimaschutzbemühungen einbeziehen. Die Magdeburger Klimaallianz muss eine Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Verwaltung zum Ausbau des kooperativen Klimaschutzes unserer Stadt werden.

 

Unter dem Dach der Magdeburger Klimaallianz sollen energie- und klimapolitische Fragestellungen auf die Tagesordnung gehoben sowie in branchenübergreifenden Gesprächen und konkreten Projekten vorangebracht werden. Dabei wird es sowohl darauf ankommen, Bewährtes erfolgreich fortzuführen, als auch mit neuen Ansätzen und weiteren Partnern den städtischen Klimaschutz auf eine immer breitere Basis zu stellen.

 

 

 

 

 

 

Hintergrund

Die Landeshauptstadt Magdeburg ist seit 1993 Mitglied im „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.“. Im Rahmen ihrer Mitgliedschaft unterstützt die Stadt jährlich Projekte zum Schutz des Regenwaldes.

 

Mit dem vom Stadtrat im September 2010 verabschiedeten „Neuen Klimaschutzprogramm“ hat sich Magdeburg zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 die Emissionen klimarelevanter Gase auf 3,2 Tonnen Kohlendioxid (CO2) je Einwohner und Jahr zu reduzieren:

 

Im September 2010 wurde dazu ein Kooperationsvertrag zur Energieeinspar-Partnerschaft zwischen der Landeshauptstadt Magdeburg und den SWM unterzeichnet. Diese Partnerschaft ist Teil der von den SWM gestarteten Klima-Aktion „Magdeburger Natur-Talente“. Gemeinsames Ziel ist es, durch umfassende Energieberatung Verhaltensänderungen bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung anzustoßen und damit zum Energiesparen anzuregen.

 

Darüber hinaus hat sich die Landeshautstadt Magdeburg zur Einführung eines kommunalen Energie- und Klimaschutzmanagements entschlossen. Dafür hat Magdeburg das Angebot einer Exklusivpartnerschaft mit der Deutschen Energie-Agentur (dena) angenommen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde im November 2010 unterzeichnet.

 

Bereits im September 2010 wurde Magdeburg durch die Bundesforschungsministerin Anette Schavan als Preisträger im Bundeswettbewerb „Energieeffiziente Stadt“ ausgezeichnet. Die Landeshauptstadt hat sich damit als eine von insgesamt fünf Städten für die Endphase des Wettbewerbes qualifiziert und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in den kommenden Jahren mit jeweils bis zu 1 Mio. Euro jährlich gefördert. Die Förderung durch das Bundesministerium versetzt Magdeburg in die Lage, weitere Projekte umzusetzen und vor allem die Erforschung von intelligenten, zukunftsfähigen Systemen und Technologien fortzusetzen mit dem Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2020 um mehr als Zweidrittel gegenüber 1990 zu verringern.

 

 

 

 

 



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
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