An vielen Stellen im Landkreis Leer fallen zurzeit die vielen Touristen auf. „Unser Feriengebiet ist sehr gut gebucht“, gibt Jessica Mahler von der Touristik GmbH „Südliches Ostfriesland“ Auskunft und fügt hinzu: „Weitere Gäste sind herzlich willkommen, wir und unsere Kollegen in den örtlichen Touristinfos finden für sie immer noch das eine oder andere freie Zimmer“.
Das „Südliche Ostfriesland“ habe sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt und erfreue sich nach wie vor großer Beliebtheit, sagt Kurt Radtke, Geschäftsführer der Touristik GmbH. Die unverwechselbare weite Landschaft, viel Wasser mit Ems, Leda, Jümme, Badeseen, Kanälen und der Nordsee vor der Haustür, schmucke Dörfer und Fehnlandschaften, reizende Kleinstädte, kulturelle, technische und bauhistorische Sehenswürdigkeiten, das seien die Pfunde, mit denen man wuchern könne. Und alles sei leicht zu erfahren, zu erwandern oder zu erradeln.
Im vergangenen Jahr wurden im „Südlichen Ostfriesland“ – das ist der Landkreis Leer ohne die Insel Borkum – insgesamt über 850.000 Gästeübernachtungen gezählt. Hinzu kommen noch über vier Millionen Tagesgäste, die zum Beispiel die „speziellen Highlights“ wie die neue Leeraner Miniaturlandschaft, das Emssperrwerk, die Evenburg und vieles mehr besuchen.
Damit bringe der Tourismus einer Studie zufolge im Landkreis Leer (ohne Borkum) einen Bruttoumsatz von über 175 Millionen Euro im Jahr für Einzelhandel, Gastgewerbe und Dienstleister, so Radtke. Die Branche biete rechnerisch über 6.000 Menschen Einkommen, das direkt oder indirekt aus dem Tourismus komme. Tatsächlich dürften nach Radtkes Einschätzung noch viel mehr Menschen beteiligt sein, weil viele von ihnen ein Teil-Einkommen aus der Branche beziehen.
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