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Mozart, Pärt, Sollima und Grieg auf Konzertprogramm

10. August 2012. Werke von Mozart, Pärt, Sollima und Grieg präsentiert das Orchester der Musikakademie der Stadt Kassel als Höhepunkt des Sommersemesters am Donnerstag, 30. August, und Freitag, 31. August, jeweils um 19 Uhr in der Karlskirche. Dafür haben die jungen Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Alberto Bertino ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten und (noch) weniger bekannten Werken einstudiert, die aber allesamt sehr hörenswert und (neu-)entdeckungswürdig sind.

Zu erleben sind auch drei junge Pianisten, die sich zurzeit in der Ausbildung an der Musikakademie befinden: Hye-Jung Kim, Jonathan Rosentreter und die erst kürzlich in zwei internationalen Wettbewerben mit ersten Preisen ausgezeichnete Hayoung Jeong. Sie haben sich in einem akademieinternen Ausscheid als Solisten für Wolfgang Amadeus Mozarts bekanntes Klavierkonzert A-Dur KV 414 qualifiziert und fiebern nun gemeinsam mit ihren Dozenten Christian Petersen und Michael Kravtchin ihrem Kasseler Debüt mit Orchester entgegen.

Auch drei Dozenten sind im Einsatz: So spielt Violinistin Tianwa Yang das eindrucksvolle Werk „Fratres“ des estnischen Komponisten Avo Pärt. Und ihre Fertigkeiten der Klanggestaltung durch das Vibrato stellen außerdem Wolfram Geiss und Johannes Weber mit „Violoncelles, vibrez!“, einer Komposition des zeitgenössischen italienischen Komponisten Giovanni Sollima, unter Beweis.

Auf dem Programm stehen außerdem Mozarts Ouvertüre zu „Der Schauspieldirektor“ und Edvard Griegs „Aus Holbergs Zeit“ - Suite für Streicherorchester op. 40 (1884). Das Singspiel „Der Schauspieldirektor“ gehört zu den unbekannteren Werken Mozarts. Die Gelegenheitskomposition basiert auf einem leichtgewichtigen, unterhaltsamen Stoff, der das Theatermilieu selbst zum Gegenstand des Theaters macht. Der bedeutenden Ouvertüre, die Mozart für das Werk schuf, begegnet man öfter im Konzertsaal. Das Konzert A-Dur für Klavier und Orchester KV 414, das 1782 entstand, darf als herausragende Verkörperung des Wiener Klassischen Konzerts gelten, das Mozart selbst maßgeblich geprägt hat. Edvard Griegs berühmte Suite „Aus Holbergs Zeit“ entstand aus Anlass des 200. Geburtstages des Dichters Ludvig Holberg. Dem Sujet entsprechend, arbeitet Grieg mit musikalischen Idiomen des Barock-Zeitalters, die er mit seiner eigenen Musiksprache, der des 19. Jahrhunderts, verbindet; eine Stilisierung, die unterirdische Beziehungen zu Verfahrensweisen des 20. Jahrhunderts erkennen lässt.

Orchesterleiter Alberto Bertino ist seit April 2007 im Bereich Korrepetition an der Musikakademie Kassel tätig und seit Oktober 2010 Leiter der Orchesterdirigierklasse. Bertino hat u.a. bereits in größeren Theatern in Italien dirigiert, zuletzt wurden seine Kompositionen "Alma Redemptoris Mater”, "Gloria Tibi Trinitas” und "How make the day dawn?” mit dem MDR-Rundfunkchor unter der Leitung von H. Arman in der Peterskirche in Leipzig uraufgeführt.

Der Eintritt beträgt sieben Euro (ermäßigt vier Euro für Schüler, Studierende und Schwerbehinderte gegen Vorlage eine entsprechenden Ausweises). Kartenverkauf an der Abendkasse – Reservierungen telefonisch unter 0561 /41065, per Fax unter 0561/41066 oder per E-Mail musikakademie@stadt-kassel.de



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