Bildvortrag zur Geschichte des Gloria-Kinos im Stadtmuseum

14. August 2012. „Vom Lichtspieltheater zum Programmkino – Das „Gloria“-Kino in Kassel“, so lautet der Titel eines Bildvortrags von Susanne Schaeffer am Sonntag, 19. August, um 11.30 Uhr in der Schaustelle des Stadtmuseums, Wilhelmsstraße 2.

Als eines der ersten Gebäude am Beginn der Friedrich-Ebert-Straße entstand nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg das „Gloria“-Kino. Es wurde auf dem Fundament von Häusern errichtet, die in der Bombennacht vom 22. Oktober 1943 zerstört wurden. Mit dem Film „Die Privatsekretärin“ wurde das Kino am 18. Februar 1954 eröffnet. Noch heute hat das Gebäude als typischer Bau im Stil der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts innen und außen den Charakter seiner Entstehungszeit behalten.

Das „Gloria“ ist in der Kasseler Kulturlandschaft ein beliebter Ort für interessante Filme jenseits des „mainstream“. Jedes Jahr findet hier außerdem die Eröffnung des „Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes“ statt. In diesem Sommer ist das „Gloria“ auch Veranstaltungsort der dOCUMENTA (13).

Susanne Schaeffer, die Enkelin des Bauherren Georg Rüdiger, der seit den 20er Jahren in Kassel ein Baugeschäft betrieb, wird von den Veränderungen berichten, die Kassel im Zuge des Wiederaufbaus im vorderen Teil des Ständeplatzes erfuhr und anhand von zahlreichen Fotos die Geschichte und die Architektur des Hauses beleuchten.

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