Arbeitsgruppe berät Lage von Frauen und Mädchen mit Behinderungen
Sitzung der AG Menschen mit Behinderungen am 23.08.12
Ottostadt Magdeburg.
Die kommunale Arbeitsgruppe Menschen mit Behinderungen der Landeshauptstadt trifft sich am kommenden Donnerstag (23. August) um 14.00 Uhr zu einer zusätzlichen Sitzung. Sie findet im Franckesaal des Alten Rathauses statt.
Zu dieser außerplanmäßigen Sitzung haben die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt, Heike Ponitka, und der Behindertenbeauftragte, Hans-Peter Pischner, eingeladen, um die besondere Situation von Frauen und Mädchen mit Behinderungen zu analysieren.
Die Gleichstellungsbeauftragte wird dazu die aktuelle Studie „„Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland“ vorstellen. Diese Studie war von der Universität Bielefeld erstellt worden und gibt einen Überblick über die besonderen Problemlagen von Frauen und Mädchen mit Behinderungen.Außerdem soll ein Konzept zur Prävention und Intervention von häuslicher Gewalt in Magdeburg beraten werden, dass derzeit innerhalb der Stadtverwaltung erarbeitet wird.
In Magdeburg waren mit Stand vom 31.12.11 17.954 Menschen als Schwerbehinderte anerkannt, das sind ca. 7,8 % der Bevölkerung. Bundesweit sind sogar 8,7 % aller Einwohner als Schwerbehinderte registriert. In der Landeshauptstadt lebten Ende 2011 9.353 schwerbehinderte Frauen und Mädchen (52,1 %). Rund 60 % von ihnen sind bereits 65 Jahre und älter. Rund 870 Menschen mit Behinderungen werden in stationären Wohnformen (Heime und Wohnangebote an Werkstätten für behinderte Menschen) betreut. Knapp die Hälfte von ihnen ist weiblich.
Nähere Informationen:
Hans-Peter Pischner, Behindertenbeauftragter, Telefon 0391/540 2342
E-Mail: behindert@magdeburg.de
Der Behindertenbeauftragte ist im Alten Rathaus, Alter Markt 6, Südflügel Erdgeschoss, Zimmer 043 zu erreichen. Sprechzeit i.d.R. Dienstag 9-12 und 14-17.30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung.
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