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Weitere 20 Jugendliche werden zu Streitschlichtern ausgebildet
Weniger Ärger an den Schulen
Borken - 16. August 2000. Im Borkener Jugendhaus werden derzeit insgesamt 20 Jugendliche von weiterführenden Schulen zu Streitschlichtern ausgebildet. Idee: Die Gewalt an Schulen nimmt mehr und mehr zu. Lehrer und Kinder sollen daher das Schlichten selbst in die Hand nehmen.
Die Stadtverwaltung Borken hat die ganze Sache in Zusammenarbeit mit der Kripo Borken in Angriff genommen. Frau Christa Dyrda von der Unternehmensberatung Dyrda Partner ist dabei behilflich. "Die Ausbildung zum Streit-Schlichter dauert insgesamt vier Tage", schildert Sven Werk vom Amt für Jugend und Familie. Die Jugendlichen lernen hier, wie man mit Streitigkeiten umgeht und Konflikte gewaltfrei lösen kann. Dieses geschieht durch Rollenspiele, gemeinsames Brainstorming, aber auch mittels Meditation. Konflikte als Chance verstehen, heißt es auf der Pinwand, die die Jugendlichen gemeinsam erstellt haben.
" Die Jugendlichen lernen bei uns, aufeinander zuzugehen und neue Akzeptanzen zu entwickeln", weiß Christa Dyrda aus Erfahrung. Das Projekt laufe schließlich schon in anderen Städten. Es zeige sich in vielen Bereichen, dass Konflikte nicht mehr so häufig in heftigen Streitigkeiten endeten. Was für die "Großen" der Schiedsmann, ist für die Kinder der Streitschlichter. Und der darf immer dann aufgesucht werden, wenn zwei sich streiten und keine Lösung finden.
Ganz allein stehen die jungen Konfliktbewältiger allerdings nicht. Sie werden bei Problemen unterstützt von ihren Beratungslehrern. Denn auch sie sind von der Unternehmensberatung geschult worden.
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Weitere 20 Jugendliche zu Streitschlichtern ausgebildet
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