Martha Nussbaum – Was ist ein gutes Leben?
27.08.2012 | Herten
Frauenstammtisch zur Inklusion behinderter Menschen
Die amerikanische Philosophin Martha C. Nussbaum ist für provokante Stellungnahmen zur Entwicklungspolitik, Bildungsreform und Diskriminierung bekannt. Beim Frauenstammtisch am Sonntag, 2. September, stellt die Gelsenkirchener Philosophin Marit Rullmann Nussbaums Arbeit zum Thema Inklusion behinderter Menschen vor. Ab 11 Uhr treffen sich interessierte Frauen im Schlosscafé Herten.
Martha Nussbaum ist eine der renommiertesten Philosophinnen der Gegenwart und arbeitet als Rechts- und Ethikprofessorin an der Universität von Chicago und als Beraterin für die UN und Unesco. Ihre Vorstellung von einem guten Leben schließt Personen mit Behinderungen in allen Lebenslagen ein. Die Menschen sollten eher auf die Potenziale und Fähigkeiten, als auf Behinderungen schauen, ist ihre Meinung. Dieser Ansatz hatte unter anderem auch zu der aktuellen Diskussion um die Integration behinderter Kinder in der Regelschule geführt. Im Schlosscafé wird Marit Rullmann den Gästen die Gedanken ihrer philosophischen Kollegin aus Übersee näher bringen.
Die Gleichstellungsbeauftragte Christiane Rohde lädt immer am ersten Sonntag im Monat alle interessierten Frauen von 11 bis 13 Uhr ins Schlosscafé ein. Der Eintritt ist frei.
Pressekontakt: Anne-Kathrin Lappe, Telefon: 0 23 66 / 303 180, E-Mail: a.lappe@herten.de



