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Magdeburg, 30. August 2012
Modell-Kommunen testen Klimaschutzkonzepte
BMBF-Forschungsverbund mit fünf Kommunen 2011 gestartet

 

Stuttgart, Magdeburg, Wolfhagen, Delitzsch und Essen dienen bundesweit als Vorbild: Als Modellkommunen testen sie im Förderschwerpunkt „Energieeffiziente Stadt“ Pilotprojekte zur Verbesserung von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Bis zum Jahr 2016 finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Umsetzungskonzepte in den fünf Modellstädten mit insgesamt bis zu 25 Millionen Euro. In Essen diskutierten nun rund 200 Teilnehmer auf der Konferenz „Klimaschutz|Stadt|Energieeffizienz“ erste Zwischenergebnisse.

 

Deutschland hat sich ambitionierte Ziele im Klimaschutz gesteckt: Neben der Einführung erneuerbarer Energieträger muss der Energieverbrauch in Deutschland sinken, um diese Ziele erreichen zu können. „Mit dem Förderschwerpunkt „Energieeffiziente Stadt“ setzen wir ein klares Signal: Der Umbau zu einem nachhaltigen Energiesystem ist machbar. Die fünf Modellstädte verfolgen zukunftsweisende Konzepte, die anderen Städten Orientierung geben.“, weiß Bundesforschungsministerin Annette Schavan. „Die Pilotprojekte leisten so einen wichtigen Beitrag, um innovative Ideen zur Energieeffizienz und dem Klimaschutz der Städte schneller in die Praxis umsetzen.“

 

„Essen ist seit vielen Jahren aktiv im Klimaschutz. Viele Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien liegen bereits auf dem Tisch. Wir stärken darum die Pioniere in unserer Stadt, die kluge Konzepte mutig umsetzen“, so Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß. Simone Raskob, Beigeordnete für Umwelt und Bauen der Stadt Essen ergänzt: „In Essen arbeiten Universität, Firmen und Verwaltung eng zusammen, um konkrete Projekte in den Bereichen Gebäudesanierung, Erneuerbare Energien, Mobilität und Stadtentwicklung konsequent umzusetzen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung belohnt diese Anstrengungen und bietet uns gleichzeitig einmalige Chancen“.

 

Bereits von der ersten Jahrestagung zum Auftakt des Förderschwerpunkts 2011 in Magdeburg sind wichtige Impulse ausgegangen. "Für uns ist die enge Verzahnung wissenschaftlich-technischer Einrichtungen untereinander wie auch mit der Stadt ein absoluter Gewinn. Sie hilft auch in der wirtschaftlichen Neuorientierung unserer Stadt in Richtung erneuerbare Energien nach dem Strukturwandel der 90er Jahre.", sagt Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Dort wird unter anderem untersucht, wie ein Energie-Geoinformationssystem für Energieeffizienz genutzt werden kann. Ein weiteres Beispiel für den Magdeburger Ansatz ist der Aufbau einer umweltorientierten Verkehrsmanagementzentrale.

 

Die Fachtagung in Essen ist die zweite von insgesamt fünf Kongressen der Modellkommunen.

Unter dem Motto „Handeln in einer neuen Klimakultur“ wird auf dem Kongress der menschliche Faktor in der Energiewende beleuchtet. Es diskutieren Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß unter anderem mit Burkhard Drescher, Geschäftsführer InnovationCity Management, Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH, Dr. Lars Grotewold, Leiter des Themenclusters Klimawandel Stiftung Mercator sowie Cornelia Rösler, Leiterin des Bereichs Umwelt am DIFU & Leiterin Servicestelle Kommunaler Klimaschutz.



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Stadt Magdeburg
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Büro des Oberbürgermeisters
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