10. September 2012. Wie informiert man Vorschul- und Grundschulkinder über die verschiedenen erneuerbaren Energien? Das überlegte sich eine Stadtjubiläumsarbeitsgruppe um Horst-Dieter Iske, Projektleiter bei RE-CON GmbH, so wurde die Idee des schwarzen Puppentheaters geboren. Die RE-CON Regenerative Energiesysteme und Containerbau GmbH ist als gemeinnütziger Bildungsträger mit Schwerpunkt im gewerblich-technischen Bereich an vier Standtorten, darunter auch Kassel, tätig.
Gabilotta, die kleine Fee aus dem Fliegenpilzhaus trifft sich gern mit ihrem Freund, dem Erdkobold Kurt. So manches erfahren sie von Uhu Ulrich, der viel über die Menschen zu berichten weiß, die beispielsweise mit Hilfe von Wind, Sonne oder Wasser Energie für den täglichen Lebensbedarf produzieren. Da Kobold Kurt aber genaueres wissen möchte, macht er sich mit seiner Freundin Gabilotta auf in die Stadt zu ihrem großen Abenteuer.
Schwarzes Puppentheater basiert auf dem faszinierenden Spiel von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit. In dunklem Stoff verhüllte Akteure bewegen sich für das Publikum unsichtbar vor einem schwarzen Hintergrund. Aus der Schwärze der Bühne lassen sie ihre Puppen und Objekte nach Belieben erscheinen, verschwinden und schweben. Sie nutzen zusätzlich den Effekt von Schwarzlicht, um ihre Puppen und Gegenstände wirkungsstark in Szene zu setzen.
Das offizielle Jubiläumsprojekt schwarzes Puppentheater hat nun die ersten liebevoll gestalteten Hauptdarsteller fertiggestellt. „Ab Frühjahr 2013 können wir das circa vierminütige Stück in Schulen und Kindergärten kostenfrei aufführen“, berichtet Horst-Dieter Iske. Anmeldungen werden gern schon jetzt angenommen. „Ein wirklich kurzweiliges und doch lehrreiches Theaterstück ist hier entstanden“, lobt der Projektleiter des Stadtjubiläums, Hans-Jochem Weikert, die Produktion. „Die Kinder werden auf spielerische Weise mit dem sorgsamen Umgang mit der Natur vertraut gemacht und lernen den Wert der Energie zu schätzen. Ein schönes Geburtstagsgeschenk für die kleinen Bürgerinnen und Bürger im Jubiläumsjahr“, meint Weikert.
Das Projekt wird maßgeblich von der Europäischen Union, dem Europäischen Sozialfond, RE-CON GmbH und dem Jobcenter der Stadt Kassel gefördert.
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Zum Hintergrund: Am 18. Februar 913 unterzeichnete König Konrad I. im damaligen Chassalla oder Chassella zwei Urkunden - die ersten schriftlichen Belege für die Existenz Kassels. Ausgehend vom Datum dieser so genannten Ersterwähnungsurkunden wird die Stadt im Jahr 2013 ihre 1100-jährige Geschichte feiern. Das Jubiläumsjahr startet mit einem Festakt am 18. Februar 2013.
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